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Philipp Otto Runge

Philipp Otto Runge (1777–1810) war einer der bedeutendsten deutschen Maler der Frühromantik.
Der in Wolgast geborene Runge beschäftigte sich mit dem Kunsthandwerk des Scherenschnitts, fertigte Radierungen an und gilt neben Caspar David Friedrich als bedeutendster Maler der norddeutschen Romantik. Er trat auch als Kunsttheoretiker in Erscheinung, korrespondierte mit Goethe über das Wesen der Farben und entwickelte das erste drei-dimensionale Farbsystem.
Zur Literatur steuerte Runge die Märchen „Van den Machandelboom“ und „Van den Fischer und siine Fru“ bei, die von den Brüdern Grimm in ihren „Kinder- und Hausmärchen“ veröffentlicht wurden.
Runge starb 1810 im Hamburg.

Katrin Kadelke, ein geborener Fischkopf (Güstrow) mit thüringischen Wurzeln, lebt und malt seit 2010 in Ihrer Wahlheimat Neuseeland.
Bekannt wurde Sie vor allem mit Ihren heiteren Bildern für das Sagenbuch “Zwei Riesen im Sund” (erschienen 2020 im Demmler Verlag) und “Küstenwind küsst Wüstenkind” (erschienen im Rhino Verlag 2019) das zusammen mit dem Erfurter Autor und Kabarettisten Ulf Annel entstand.
Ihre wiedererkennbare Linie und Liebe fürs Detail hat nun auch in diesem Märchenbuch Platz gefunden.

Von denn Fischer un siene Fru von Philipp Otto Runge

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Von denn Fischer un siene Fru
  • Von denn Fischer un siene Fru
  • Buch (Gebundene Ausgabe)

Als ein Fischer am Meer unverhofft einen Butt angelt, der sich als verwunschener Prinz herausstellt, lässt er dem wundersamen Fisch das Leben und eilt nach Hause zu seiner Frau, mit der er in einem „Pisspott“ lebt, einer winzigen Hütte. Ilsebill, die Frau des Fischers, erfährt, was geschehen ist und ist sich sicher: Der Butt schuldet dem Fischer etwas im Tausch für seine Freiheit. So drängt sie ihren Mann zurückzugehen, den Butt zu rufen und sich etwas von ihm zu wünschen. Zunächst eine größere Hütte. Diesen Wunsch erfüllt ihm der Zauberfisch. Doch dann ist Ilsebill damit nicht mehr zufrieden. Dem ersten Wunsch folgt der zweite, der dritte und schon bald überschlagen sich die Ereignisse.
Ein verwunschenes Märchen über Hochmut, die Unersättlichkeit des Menschen und einen Fisch, der gar keiner ist.
Das wohl bekannteste plattdeutsche Märchen bekommt in dieser Sonderausgabe ein neues Gewand. Katrin Kadelke hat mit ihren gewohnt frechen Illustrationen die gesamte Geschichte illustriert. Text und Bild ergänzen sich wunderbar und erleichtern dem kleinen Leser das Verständnis. Es kann genau mitverfolgt werden, wie sich das Haus des Fischers aber auch die Umwelt und vor allem das Meer verändern. Die eher unbekannte Originalfassung des Märchens wurde sorgfältig in die neue plattdeutsche Rechtschreibung für den Unterricht an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern übertragen.

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