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Peter Hertel

Freiberuflicher Autor in Freiberg/Sachsen, betreibt seit 1979 das Archiv für Zivilisationsforschung: Film- und Diavorträge, Bücher und Pressebeiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie.
Das publizistische Anliegen besteht in einer populären, verständlichen und lebensnahen Darstellung geschichtlicher Ereignisse. „Nur dann, wenn wir die menschliche Geschichte zeitlich sowie auch räumlich als Einheit betrachten und immer die Menschen im Blick haben, die letztlich die Geschichte machen, wird es gelingen, einer Lösung der Rätsel der Vergangenheit näher zu kommen“, ist sein Credo.
Die Arbeit an diesem Manuskript begann schon in den 1980iger Jahren. Das wurde zunächst vom Rat des Bezirkes mit der Begründung unterbunden: „Wir haben schon genug Eingaben zum Thema Umweltschutz“. Der zuständige Minister Hans Reichel in Berlin war da anderer Meinung. „Sie müssen darüber schreiben, das ist wichtig“. Damit nichts schief geht, bekam der Autor vom Ministerium einen wissenschaftlichen Betreuer an die Seite, doch der konnte auch keinen Verlag für den Druck des Manuskriptes begeistern, was er wohl auch nicht vorhatte.
Nunmehr ist aus dem Manuskript zur Geschichte des Umweltschutzes eines mit Geschichten zum Umweltschutz geworden. Die Geschichte des Umweltschutzes neu zu schreiben war nicht das Anliegen des Autors.

Vor unsrer Haustür von Peter Hertel

Neuerscheinung

Vor unsrer Haustür
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Der Autor schildert Ereignisse zur Zeit der NS-Diktatur in seinem Geburtsort Bockum-­Hövel. Durch Gleichgültigkeit und Mitläuferei wurde das Naziregime in der Zivil­gesellschaft unterstützt. In die allgemeine politische Situation eingebunden, stellt ­Bockum-Hövel ein anschauliches Fallbeispiel für zahlreiche Orte, Gemeinden und mittlere Städte in Deutschland dar. Die Verknüpfung persönlicher Kindheitserlebnisse mit hart recherchierten Fakten schafft ein anschauliches, packendes Zeitzeugnis.

Peter Hertel (* 1937), Journalist und Buchautor, ist seit zwei Jahr­zehn­ten in der Erinnerungsarbeit tätig. Seine letzte Publikation enthüllte die vergessene jüdische Geschichte seines Wohnortes Ronnenberg bei Hannover. Nun hat er verwehte Spuren der Nazi-Diktatur in seinem Geburtsort Bockum-Hövel (­heute ein Stadtbezirk von Hamm) aufgedeckt.

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