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Peter H. Feist

Peter H. Feist (1928-2015) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Halle, wo er von 1952 bis 1958 als Assistent und Lehrbeauftragter arbeitete und 1958 promovierte. Anschließend war er an der Humboldt-Universität in Berlin tätig, bevor er von 1982 bis 1990 Direktor am Institut für Ästhetik und Kunstwissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin (Ost) war. Feist ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte und Kunsttheorie, bei TASCHEN erschienen seine Bände Pierre-Auguste Renoir und, als Ko-Autor, Impressionismus.

Französischer Impressionismus von Peter H. Feist

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Französischer Impressionismus
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Eine skizzenhaft wirkende Hafenszene war es, die dem Impressionismus seinen Namen gab. Als Impression, soleil levant (Impression, Sonnenaufgang) von Claude Monet im April 1874 ausgestellt wurde, griff die Kritik den Titel des Werkes auf, um einen unerhörten, neuen Stil in der Malerei zu benennen, der Formen in einem Spiel von Licht und Farbe auflöste und damit die damaligen Sehgewohnheiten herausforderte und Publikum wie Kritiker empörte.
Wie bei vielen bahnbrechenden Kunstbewegungen wurden die Kritiker bald eines Besseren belehrt. Heute ist der Impressionismus ein aussichtsreicher Kandidat bei der Wahl zur beliebtesten Periode der Malerei. Ausstellungen mit langen Besucherschlangen, Rekordpreise bei Auktionen und eine millionenfache Verbreitung auf Kunstdrucken und Kalendern belegen, wie beliebt die Werke, die einst als dilettantische und skizzenhafte Farbkleckserei abgetan wurden, heute sind.
Trotz seiner Popularität und der Fülle an Publikationen sind viele Bereiche und Künstler des Impressionismus unzureichend erforscht geblieben. Dieses Buch schließt diese Lücke, indem es viele zu Unrecht vernachlässigte Künstler wie Berthe Morisot, Lucien Pissarro und Gustave Caillebotte berücksichtigt.

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