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Peter Campa

Peter Campa, geb. 1954 in Wien, ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und der IG Autorinnen Autoren.

Er beschäftigt sich mit Genreliteratur (Literatur aus dem täglichen Leben). Sein zentrales Thema ist immer wieder seine Heimatstadt Wien. Er hat vier Bücher im Triton-Verlag veröffentlicht. Auf der Reise (1995) ist eine Reise durch das Wien der Siebziger- bis Neunzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts, »Die zweite Reise« (1997) setzt das Thema fort, »Paul Wolf und die Katze Ursula« (2000) ist eine Tierfabel, »Der ganz normale Franz« (2003) schildert das Leben eines Wieners von seiner Jugend in den Fünfzigerjahren bis jetzt.

Ein Theaterstück existiert als Manuskript (»Die eigene Welt des Josef Steiger«) und erhielt 2004 ein Dramatikerstipendium. Auf der CD »Lautbild-Wortklang« (Albatros Verlag 2005) wird sein Gedicht »Spontane Ejaculate« von Andrea Bergmann vertont.

Die fetten Jahre sind vorbei von Peter Campa

Neuerscheinung

Die fetten Jahre sind vorbei
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"Noch im Traum wurde Franz Joseph von der Politik verfolgt. Sebastian Kurz erschien ihm in einem Fiaker, der eben am Parlament vorbeifuhr. Er betonte, dass er nicht schwul sei, Norbert Hofer saß neben ihm und klopfte ihm auf die Schulter."



Was macht das heutige Wien aus? Sind wir nur Hüter der Vergangenheit oder gibt es auch heute noch ein Wiener Leben jenseits von Internet und Smartphone? Gibt es überhaupt noch Erlebnisse in dieser Stadt?

In "Die fetten Jahre sind vorbei" spürt Peter Campa diesen Fragen nach. Franz Joseph Heißenbüttel und sein irischer Wolfshund Farkas wandern gemeinsam durch die Stadt. Manchmal stoßen sie auf Arbeitskollegen mit ihren Alltagssorgen wie etwa dem besten Freund Friedrich Kudrna oder auf Lokalbekanntschaften wie dem Cerny August, der unversehens ein Bierglas seines Gegenübers leert.

Auf Campas bunter Kurzgeschichten-Bühne tummeln sich zahlreiche Wiener Originale: Der Wieser Heinzi, ein Althippie, der auf Led Zepplin schwört, eine Schwester auf dem Laaerberg, von der Friedrich Kudrna bis jetzt nichts wusste, oder der Spritzendorfer Ferdl, der jeden Tag dieselben Gewohnheiten pflegt. Auch historische Persönlichkeiten wie der bekannte Schriftsteller Fritz Stüber-Gunther, der Arbeiterdichter Karl Kaniak und Adelbert von Chamisso geben sich ein Stelldichein.

Bis zuletzt die scheinbar tote und verstaubte Wiener Geschichte mit neuem Leben erfüllt ist.

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