OP

Otto Piper

Univ.-Doz. Dr. Meinrad Pizzinini, geboren 1943 in Lienz, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck. Von 1969 bis 2008 Assistent bzw. Kustos der Historischen Sammlungen am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck und Leiter des Museums im Zeughaus Kaiser Maximilians I. sowie des Tiroler Kaiserschützenmuseums. Mitarbeit und Kurator bei zahlreichen Ausstellungen, u. a. bei mehreren Landesausstellungen; Vortragstätigkeit; zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte und Kulturgeschichte Tirols in seinen historischen Grenzen, darunter „Osttirol“, Kunstmonographie (1974), „Alt-Tiroler Photoalbum“ (mit Michael Forcher, 1979), „Lienz. Das grosse Stadtbuch“ (1982), „Alt-Tirol im Plakat“ (1983), „Andreas Hofer. Seine Zeit – sein Leben – sein Mythos“ (drei Auflagen 1984, 2008, 2010), Mitarbeit am „Tiroler Burgenbuch“, Bd. IX, Pustertal (2003).

Die Burgen Tirols von Otto Piper

Neuerscheinung

Die Burgen Tirols
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Der deutsche Kunsthistoriker und Burgenforscher Otto Piper (1841–1921) hat in den Jahren 1902 bis 1910 im Auftrag des regierenden Fürsten Johann von und zu Liechtenstein und von Hans Graf Wilczek mit dem achtbändigen Werk „Österreichische Burgen“ ein Standartwerk zur einheimischen Burgenkunde vorgelegt. Eine weitere Publikation befasst sich mit Bauwesen und der Geschichte der Burgen innerhalb des deutschen Sprachraums. Jeder dieser Bände enthält in bunter Reihenfolge zahlreiche Beschreibungen von Burgen und Ruinen in den verschiedenen habsburgischen Kronländern. Alte Stiche und eigens angefertigte Illustrationen sowie Pläne und Detailskizzen ergänzen Pipers Ausführungen zur jeweiligen Burg hinsichtlich Geschichte, Besitzer und deren Lebensweise.
In Zusammenarbeit mit dem Historiker Meinrad Pizzinini ist nun eine Ausgabe entstanden, die aus den acht vorliegenden Bänden Otto Pipers alle rund 60 Burgen und Ruinen im Bereich von Nord-, Süd- und Osttirol herausgreift und in eine alphabetische Reihenfolge bringt. Darunter befinden sich klingende Namen wie Brandis, Churburg, Freundsberg, Friedberg, Fürstenburg, Heinfels, Juval, Kronburg, Landeck, Mariastein, Matzen, Rattenberg, Runkelstein, Sigmundskron, Taufers, Tirol, Trostburg, Welsberg. Eine Übersichtskarte erleichtert das Auffinden der Objekte. In einer informativen Einleitung, die dem Nachdruck der Originalseiten vorangestellt ist, geht der Autor auf die Bedeutung und die immer noch gültigen Aussagen Otto Pipers ein und bringt sie mit aktuellen Forschungsergebnissen in Zusammenhang.

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