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Norbert Abels

Norbert Abels ist 1953 in Schmallenberg geboren, Publizist, Dozent und Dramaturg. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie, Musikwissenschaft und Judaistik. 1981 bis 1993 Lehrbeauftragter im Fach Theaterwissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1978 verschiedene Beschäftigungen als Studio- und Konzertmusiker (Tasteninstrumente), Lied-kompositionen nach Auden, Graves, Poe u.a. Seit 1981 Dozent für Literatur- und Theatergeschichte an den Schulen des Deutschen Buchhandels Frankfurt am Main. Seit 1985 im Prüfungsausschuss der IHK. Seit 1994 Anstellung an der Oper Frankfurt (Michael Gielen/Klaus Zehelein). Seit 1987 Produktionsdramaturg für Oper und Schauspiel. 1996 bis 1997 Leitender Dramaturg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Während dieser Zeit weiterhin Tätigkeit an der Oper Frankfurt. Seit 2002 Lehrauftrag für Literatur-Kultur- und Theatergeschichte sowie Musikdramaturgie an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Frankfurt am Main.

Schlummernde Töne sind die Augen des Tages / Weltuntergang & Neubeginn von Norbert Abels

Neuerscheinung

Schlummernde Töne sind die Augen des Tages / Weltuntergang & Neubeginn
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Im Rahmen seiner vielfältigen und umfangreichen Vortragstätigkeit ist immer wieder der Expressionismus ein Kernmoment der Kulturgeschichte der Moderne für Norbert Abels. Insofern hat er hier eine kurzgefaßte Einführung in den literarischen Expressionismus zusammengestellt, die es trotz Kürze mächtig in sich hat.
Der Expressionismus (lat. expressio – Ausdruck) zielte ge­mäß seiner Wortbedeutung darauf ab, die inneren Wel­ten, die dunk­le Seelenlandschaft, das sogenannte „Un­be­­wuss­te“, die phan­tas­magorischen Traumgespinste, die namen­losen Ängste, die gestaltlosen Innenräume der Psy­che zu ­vergegenständlichen und ihnen Plastizität und Kontur zu ver­leihen. Was aus dem Inneren „herausgedrückt“ wurde brauchte keine formale Kon­gruenz mit der Außenwelt und ihren Ord­nungskategorien aufzuweisen. Vielmehr wurde die­sen Kategorien das neuent­deckte Territorium der ungegen­ständlichen Innenwelt ent­gegen­­gesetzt.

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