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Nadine Voigt

Patrizia Rupprechter-Kaufmann, Master of Arts, Studium "Systemisches Management - Leiten und Entwickeln in Sozial- und Bildungseinrichtungen und anderen Organisationen" an der Karl-Franzens-Universität Graz, Freiwilligenmanagerin® und Leiterin eines überregionalen sozialen Projektes mit Ehrenamtlichen.

Voigt, N: Grenzerfahrungen durch Psychiatrie von Nadine Voigt

Neuerscheinung

Voigt, N: Grenzerfahrungen durch Psychiatrie
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Psychisch erkrankte Menschen leiden häufig unter gesellschaftlichen Stig­ma­ti­sie­rung­en. Hinzu kommt, dass die Grenze zwischen "normal" und "nicht normal" nicht ein­deutig feststellbar ist, sondern nur durch gesellschaftliche Definitionen festgelegt wird. Insbesondere können negative Reaktionen auf Psychiatrieaufenthalte zu Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung führen. Wie kann dem durch sozialpsychiatrische Maß­nahmen vorgebeugt werden? Die Autorin Nadine Voigt gibt einführend einen Überblick über die bekannten Iden­ti­tätsmodelle von Mead, Goffmann, Krappmann und Keupp. Hierauf Bezug nehmend werden die Labeling-Perspektive sowie die Stigma-Identitäts-These in Anwendung auf psychisch erkrankte Menschen näher erläutert. Darauf aufbauend gibt Nadine Voigt ei­nen Überblick über wissenschaftliche Arbeiten, in welchen die Situation psy­chi­atri­scher Patienten mittels verschiedener Erhebungsmethoden erforscht worden ist. Hier­aus lassen sich schließlich sozialpsychiatrische Konsequenzen ziehen, die auch po­si­ti­ve Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung psychiatrischer Patienten haben kön­nen. Der zweite Teil der Arbeit umfasst eine Analyse eines narrativen Interviews einer psychiatrieerfahrenen Frau, welches ein Beispiel zur Evidenz von Psychiatrieerfahrung darstellen soll.

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