Michelle Tea, geboren 1971 in Chelsea, Massachusetts, hat zahlreiche Bücher und Sammelbände verfasst und herausgegeben. Sie ist Mitbegründerin von „Sister Spit“, einem queer-feministischen Spoken-Word- und Performance-Kunst-Kollektiv aus San Francisco, und künstlerische Leiterin von „Radar Productions“, einer gemeinnützigen Organisation für Veranstaltungen zu queerer Literatur. Ihre Arbeiten haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Zudem verliehen ihr die Zeitungen San Francisco Weekly und San Francisco Bay Guardian im Jahr 2006 den Titel „Best Local Writer“ und die Zeitschrift Curve nannte sie im Jahr 2009 in ihrer Auswahl von „Twelve Powerful (Mostly) Lesbian Authors“.
Der Wüste Arizonas und einer dem Untergang geweihten Liebesaffäre soeben entronnen, kommt Michelle als junge Schriftstellerin nach San Francisco. Dort trifft sie auf die ältere Petra, in die Michelle sich so sehnsüchtig verliebt, dass ihr Herz ihr aus der Brust heraushängt wie die Zunge eines Jagdhunds; die traurige Poetin Gwynn, die so viel raucht, bis ihre Katze wie ein Aschenbecher stinkt; sowie die jungenhafte Iris, mit der Michelle sich in eine intensive Liebesbeziehung stürzt, nach der sie mit gebrochenem Herzen und verdammt, für immer über sie zu schreiben, zurückbleibt.
Mit entblößender Ehrlichkeit beschreibt Michelle Tea in unkonventioneller poetischer Sprache das Lebensgefühl der aufblühenden Riot-Grrrl- und queeren Punkrock-Szene in San Francisco und eröffnet einen einzigartigen Einblick in ihr Leben zwischen Slam-Poetry-Veranstaltungen, politischem Aktivismus und der Suche nach der Wahrheit in der Liebe.