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Michael Stierstorfer

Michael Stierstorfer (*1985) hat an der Universität Regensburg Germanistik, Latinistik, Gräzistik, Klassische Archäologie und Erziehungswissenschaften studiert. Darüber hinaus war er während seiner Studienzeit als Intensivierungslehrer für Latein an einem Regensburger Gymnasium tätig. Seit 2012 ist er als Schulbuchautor für Lateinbücher und Mitarbeiter der Herausgeber beim Oldenbourg Verlag in München aktiv. Von 2014-16 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg. In seinem interdisziplinären Promotionsprojekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Didaktik der Alten Sprachen (Ludwig-Maximilans- Universität München) beschäftigte sich Herr Stierstorfer mit (post-)modernen Rezeptionsdokumenten zur griechisch-römischen Mythologie und deren Potenziale für den Lateinunterricht. Im Rahmen dieses Projekts ist er als Referent auf zahlreichen Lehrerfortbildungen und Kongressen in Deutschland und Österreich tätig und hat 2015 eine internationale Tagung zum Thema ¿Verjüngte Antike im Mediendialog¿ an der LMU geleitet. Seine Forschungsschwerpunkte liegen einerseits auf der Analyse von antiken Motiven in der phantastischen Literatur und andererseits auf dem Umgang mit Märchen und Sagen im Deutsch- bzw. Lateinunterricht. In diesem Zusammenhang hat er bereits mehrere Unterrichtsmodelle in didaktischen Zeitschriften publiziert. Seit Herbst 2016 ist Michael Stierstorfer als Lehrkraft für Latein und Deutsch an einem bayerischen Gymnasium tätig.

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Hercules im globalisierten Medienverbund der Postmoderne. Die verrückten Verwandlungen eines antiken Heros

Hercules im globalisierten Medienverbund der Postmoderne. Die verrückten Verwandlungen eines antiken Heros

Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Klassische Philologie - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Essay setzt sich mit der Figur des Hercules in modernen Medien auseinander. Ausgehend von den für die Alltagskultur der Gegenwart besonders prägenden Referenztexten aus der griechischen und lateinischen Poesie werden die Transformationen bei der über moderne Massenmedien (wie Film/Fernsehen, Internet, Computerspiele, Comics) erfolgenden Vermittlung der mythischen Geschichten um Herakles/Hercules als ambivalenter Kulturheros und Familienmensch anhand seiner Repräsentationen in mythopoetischen Filmen der Gegenwartskultur analysiert. Im Mittelpunkt stehen die in je eigener Tendenz familiarisierenden Transformationen der literarisierten Heldenbilder in den drei Hercules-Blockbustern aus jüngster Zeit. Die Figur des Hercules hat sich schon in der Antike zum Symbol für übermenschliche Kraft, übermäßige Sinnlichkeit und unerträgliches Leiden verdichtet. Von der homerischen Epik bis zur späteren Mythographie lassen sich die Stationen der Ikonisierung verfolgen, die dem Superhelden von der Zeugungslegende bis zum Martertod und (möglicher) Vergöttlichung außergewöhnliche Dimensionen zuerkennt. Die bereits in der Antike multimediale Mythopoiesis schreibt die Populärkultur unserer Zeit fort, die in einem weit verzweigten Medienverbund unterschiedlichste Herculesfiguren produziert. Diese Vergegenwärtigungen treten bewusst oder unbewusst in einen vielschichtigen Dialog mit den früheren Sagenversionen und belegen exemplarisch die Aktualität der antiken Mythologie.
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Buch (Taschenbuch)

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