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Michael Kempkes

MICHAEL KEMPKES, Jahrgang 1971, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Lebendgebärenden Zahnkarpfen, wobei ihn vor allem das Verhalten und die Fortpflanzungsbiologie dieser Fische faszinieren. Er ist Mitglied in der Goodeid Working Group, der Gesellschaft für Ichthyologie, Poecilia Nederland und der Deutschen Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen. Zudem ist er im Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) aktiv. In der Neuen Brehm-Bücherei sind von Michael Kempkes außerdem folgende Bände erschienen: Die Guppys (NBB Bd. 662), Beiträge zur Biologie und zum Artenschutz der Hochlandkärpflinge (NBB Bd. 681) und Der Amphibienhelfer (NBB kompakt Bd. 3).

Der Zwergkärpfling von Michael Kempkes

Neuerscheinung

Der Zwergkärpfling
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Zwergkärpflinge (Heterandria formosa) gehören trotz ihres eher schlichten Farbkleides und der geringen Größe zu den faszinierendsten Aquarienbewohnern überhaupt. Vor allem ihre Fortpflanzungsbiologie ist hochinteressant. Die nur 2 cm großen Männchen verteidigen kleine Reviere und imponieren sich gegenseitig mit bis zum Zerreißen angespannten Flossen. Sie begatten die etwa ein Drittel größeren Weibchen mit einem speziellen, sehr beweglichen Begattungsorgan, dem sogenannten Gonopodium. Es folgt eine außergewöhnliche Trächtigkeit, während der die Weibchen ihre unterschiedlich weit entwickelten Embryonen mit Nährstoffen versorgen. Nach einer mehrwöchigen Tragzeit gebären sie nur wenige, sofort selbstständige Jungfische. Im Abstand weniger Tage folgen immer wieder einige Geschwister.
Michael Kempkes beschreibt in seiner Monografie die Zwergkärpflinge in allen Facetten. Es sind hinreißende, ohne großen technischen Aufwand zu haltende Pfleglinge und zugleich lohnenswerte Studienobjekte, deren Verhalten sowohl Aquarianer als auch Biologen in ihren Bann zieht.

Aus dem Inhalt
- Systematik und Morphologie
- Natürliches Verbreitungsgebiet
- Verhalten und Fortpflanzung
- Haltung und Vermehrung im Aquarium

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