Max Huwyler, geboren 1931 in Zug und dort aufgewachsen, liess sich zunächst zum Primarlehrer ausbilden, später zum Sekundarlehrer an den Universitäten von Zürich und Lyon. Parallel zu seinem Unterrichtsalltag begann er Erzählungen, Hörspiele, Theaterstücke, Gedichte und Kinderbücher zu verfassen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Reichtum der Mundart, in den eigenen Werken, aber auch in Übersetzungen von weltliterarischen Texten (Günter Grass, Elias Canetti) in den Zuger Dialekt. Sein Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1993), dem Schweizr Kinder- und Jugendmedienpreis (2003) und dem Medienpreis der SRG idée suisse Zentralschweiz (2004). zuletzt erhielt er den Ehrenpreis der Zuger Kulturschärpe (2018). In der edition bücherlese erschien der Erzählband „Jakobs Auswanderung - Zuger Geschichten und Idyllen (2018). Max Huwyler lebt in Zug.
Ist das Fell der Zebras weiß mit schwarzen Streifen oder schwarz mit weißen Streifen? Das kleine Zebra zerbrichtsich darüber den Kopf, und in seinen Träumen wirbeln gar farbige Streifen und neue Muster durcheinander. »Bist du krank?«, fragen die anderen Zebras. »Ich denke«, antwortet das Zebra und wünscht sich die Streifen auch mal weg. Aber ob das die Antwort auf seine Fragen ist? Wer bin ich, und wohin gehöre ich? Mit seiner philosophischen Geschichte reagiert Max Huwyler auf eine unumgängliche Frage von Kindern. Und Jürg Obrist bietet starke Bilder für die Gedankenreise des kleinen Zebras und auch für seine Geborgenheit.