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Matthias Quent

Dr. Matthias Quent, geboren 1986 in Thüringen, ist Soziologe und Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Zuvor lehrte er an der Hochschule Magdeburg-Stendal und war Gründungsdirektor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. Er forscht zu Demokratie, gesellschaftlichem Wandel und Rechtsextremismus. Er ist Autor mehrerer Bücher und als Geschäftsführer, Berater und Redner tätig.

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Dana Mueller Robinson Produktbild: Dana Mueller Robinson Neu

Dana Mueller Robinson

Das Buch »Edge of the Village / Grenzland« dokumentiert eine verschwindende Generation und deren gelebte Erfahrungen während einer der bedeutendsten geopolitischen Teilungen des 20. Jahrhunderts. Es zeigt Fotografien von Dana Mueller Robinson, die in einem kleinen Dorf in Thüringen, nahe der Grenze zu Bayern, aufwuchs. Ab 2010 kehrte Mueller Robinson, die heute in Boston lebt und arbeitet, in ihr Heimatdorf zurück um zu fotografieren, zu recherchieren, Familienmitglieder zu interviewen und historische Dokumente zu sammeln. Die Erzählungen, die aus den persönlichen Archiven ihrer Familie hervorgehen, reflektieren die Generationserfahrungen des Lebens und Arbeitens in der Deutschen Demokratischen Republik. Ihre zeitgenössischen Fotografien – von Familienmitgliedern, Einheimischen und insbesondere der Landschaft, in der einst die ehemalige Grenze verlief – setzen sich meditativ mit den Realitäten und Stimmungen der Nachwendezeit auseinander, in der die komplexe Vergangenheit der DDR nachhallt.Das Buch erscheint 36 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung in einem kritischen Moment: Die Grenzanlagen sind inzwischen Geschichte, doch die psychologischen, kulturellen und politischen Gräben bestehen weiterhin – Mueller Robinsons fotografische Chronik hält diesen Übergangszustand fest. Das Ziel des Buches ist es, diese Erinnerungen aus erster Hand und die Beziehungen zum Ort festzuhalten bevor sie verschwinden. Der Text von Asif A. Siddiqi untersucht eine Reihe von Fotografien aus dem Jahr 1958, die Dorfbewohner zeigen, die sich um eine von Mueller Robinsons Großvater im Hinterhof gebaute Rakete versammeln, um eine fantasievolle Reise zum Mond zu inszenieren. Der Soziologe Matthias Quent beleuchtet die anhaltenden politischen, sozialen und demografischen Ungleichheiten in Ostdeutschland – und die Folgen, die diese für politische Stimmungen und die regionale Identitätsbildung haben.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

39,10€

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