Prof. Dr. Martin Pohl lehrt seit 1994 Mathematik an der OTH Regensburg. Er engagiert sich schwerpunktmäßig für die Gestaltung der Studieneingangsphase. Seit mehr als 10 Jahren setzt er in seinen Analysis-Lehrveranstaltungen aktivierende Lehrmethoden ein und unterstützt die Studierenden dabei, den Übergang von der Schule an die Hochschule erfolgreich zu bewältigen. 2026 erhielt er den Preis für gute Lehre des Bayerischen Wissenschaftsministeriums, der für hohes Engagement in der Lehre und vorbildliche Lehrkonzepte verliehen wird.
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Licht
Unsere wohl am weitesten entwickelten Sinnesorgane sind die Augen. Direkt mit dem Gehirn verbunden, speisen die hundert Millionen Lichtrezeptoren unserer Netzhaut geschätzte zehn Megabits pro Sekunde in unser Gehirn ein. So erlaubt uns das visuelle System seit frühester Kindheit, unsere Umwelt zu erfassen und zu interpretieren. Bereits die antiken Naturphilosophen haben sich mit Licht und dem Sehvorgang beschäftigt. Die Entwicklung der Wissenschaft, wie wir sie heute kennen, lässt sich anhand des Leitmotivs Licht gut nachzeichnen. Licht und verwandte Boten geben Auskunft über so faszinierende Phänomene wie die Babyjahre des Universums, Vergangenheit und Gegenwart entfernter Himmelskörper und die Beschaffenheit der mikroskopischen Welt. Sie sind ein Werkzeug in Kosmologie, Astronomie, Teilchenphysik und Medizin.
Das Buch analysiert Ideen über Licht – seine Natur, Entstehung und Wirkung – von der griechischen Antike bis heute. Die Wechselwirkung zwischen Theorien, Methodologie, Instrumenten und mathematischen Werkzeugen der jeweiligen Zeit wird beleuchtet. Feuilletonistische Schlaglichter auf Kunst und Kultur machen den Zeitgeist lebendig, vor dessen Hintergrund diese Entwicklungen stattgefunden haben.
Buch (Taschenbuch)
ab 34,50€