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Martin Cordemann

Martin Cordemann alias „PeeWee“ wurde 2005 für den Niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ nominiert. Er spielte seine Kabarettprogramme „Halb Fiction“ und „Ganz dünnes Eis“ u.a. im Severins-Burg-Theater, bei dem er 2011 kurzfristig stellvertretender Leiter wurde. Dort fand außerdem die Uraufführung seiner Komödie „Alles Liebe – oder nicht?“ mit ihm in einer der Hauptrollen statt. Zum Kabarett kehrte er 2012 mit „Bitte belüg mich!“ zurück.
Gemeinsam mit Angela Krüll schrieb er den Text des Liedes „In Kölle verliebt“ für die Kölner Gruppe „Klüngelköpp“.
Cordemann ist Autor des Köln-Comics „Die DomSpitzen“ (KonturBlau Verlag) und des München-Comics „Bruder Thadeus: Das Münchner Kindl“ (Ehapa), mit Zeichnungen von Ralf Paul. „Dada op Kölsch“ erschien im Regionalia-Verlag.

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Der Klon macht die Musik Produktbild: Der Klon macht die Musik

Der Klon macht die Musik

"DIE FINSTERNIS DER STERNE" ist eine Science Fiction-Buchreihe, die auf 15 Bände in 3 Staffeln angelegt ist. In jeder Staffel, die aus 5 Büchern besteht, gibt es einen Band, der ein wenig aus der Reihe fällt, andere Wege geht, sich von der Haupthandlung löst und die Perspektive wechselt, um die Galaxis von einem anderen Standpunkt zu zeigen. "Der Klon macht die Musik" ist der erste dieser Bände – und er ist gereimt. Im Rahmen der Reihe wäre dies ein Musical... oder eigentlich eher eine Oper, da es keine Dialoge gibt, die nicht gereimt sind. Oder, in dem Fall, nicht gesungen werden. Letztlich ist es natürlich ein etwa 100 Seiten langes Gedicht, das sich in "Lieder" unterteilt, die teils auch über Refrains verfügen, so, wie sich das eben gehört. Es mag nun aber sein, dass es Menschen gibt, die Gedichte lieber hören anstatt sie zu lesen, auch, weil sie so vielleicht sogar besser "klingen", als wenn man sie sich selbst vorstellt... und teilweise die Tempoänderungen erarbeiten muss, da nicht jedes Gedicht gleich laufen muss. Deshalb der Gedanke, diesen Band als Hörbuch umzusetzen, so dass man nur noch lauschen muss.
Nun ist singen aber nicht jedermanns Sache und komponieren noch weniger, Also bleibt die Option der Lesung. Die hätte man auch ganz herkömmlich gestalten und das alles wie das Gedicht, das es ist, vorlesen können... aber da es sich ja um eine Art Musical handelt, kann man, statt nur zu lesen, die Texte ja auch ein wenig "inszenieren". Mit verschiedenen Rollen, Personen und Vortragenden, die so in der Vorlage nicht drinstehen, mit ein paar Verfremdungen und Multiplizierungen der Stimmen, was so ein modernes Programm eben erlaubt. Krieg, Brutalität und Mord, eine Schlacht im Weltraum und eine Sexszene am Strand – in den schönsten Worten dargereicht, was hoffentlich durch die Inszenierung auch ein bisschen eine Vorstellung erzeugt wird, wie all das wohl als echtes Musical wirken könnte...

"Gefördert durch ein Künstlerstipendium im Rahmen der NRW-Corona-Hilfen"
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