Markus J. Lehmkuhl arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Freien Universität Berlin. Er promovierte dort 2005 mit der vorliegenden Arbeit.
Der Autor untersucht am Beispiel der Rinderseuche BSE, wie sich Vorstellungen über Risiken entwickeln und welche Rolle Gespräche mit Freunden oder Kollegen, welche die Massenmedien spielen.
Deutlich wird, dass sich Risikovorstellungen in einem komplexen Geflecht psychologischer, kultureller und kommunikativer Einflüsse ausbilden. Interpersonale Einflüsse spielen für die Risikoverarbeitung eine herausgehobene Rolle, besonders dort, wo die Kommunikationswissenschaft sie meist gar nicht erwartet: beim Erwerb von Wissen.