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Markus Hofmann

Markus Hofmann, Jahrgang ’79, kommt aus Mülheim an der Ruhr, wo man „Et is wie et is!“ nicht als Resignation, son-dern als Philosophie begreift.

Viele Jahre war Markus als Fotograf unterwegs, immer auf der Suche nach echten Mom-enten und Geschichten. Jetzt schreibt er seine eigenen. Nebenbei ist er zudem, Rollen-spieler, (Hobby-)Barista und Familienvater.

Seit 2012 lebt Markus mit einer Depression, die mal laut ist, mal leise – aber immer da. Das Schreiben wurde für ihn kein Heilmittel, aber ein verdammt guter Begleiter. In den Geschichten konnte er dem Gefühl von Leere, Erschöpfung und innerem Kampf Worte geben – und fand darin Stück für Stück zurück zu sich selbst.

Sein Debütroman „Rüdiger“, für den er aktuell noch einen Verlag sucht, erzählt genau davon: von einem Mann, der sich selbst verliert, irgendwo zwischen Realität, Western-Wahnsinn und Untoten-Existenz – und dabei langsam versteht, dass man sich dem Schmerz stellen muss, um wieder Mensch zu werden. Mit viel schwarzem Humor, ehrlichen Emotionen und einer grossen Portion Ruhrpott-Schnauze.

Markus schreibt, wie man im Pott redet: direkt, herzlich, manchmal grob, aber immer mit Herz und Haltung. Seine Figuren haben Macken, seine Dialoge Seele – und seine Geschichten beweisen, dass man auch in einem Western über Gefühle reden darf.

Solang man vorher ’n Käffken hatte.

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Eine Frage der Relevanz

Künstliche Intelligenz wird immer leistungsfähiger: Sie analysiert schneller, entscheidet präziser und übernimmt Aufgaben, die lange als zutiefst menschlich galten. Damit bedroht sie zahlreiche Arbeitsplätze. Mit jeder ausgelagerten Entscheidung verschiebt sich unbemerkt die Grenze zwischen Funktion und Bedeutung – nicht die zwischen Mensch und Maschine. Deshalb stellt sich nicht die Frage, was Maschinen können, sondern was Menschen einbringen müssen, um nicht austauschbar zu werden.

In einer fiktiven Erzählung erfährt der Protagonist, dass Unersetzlichkeit nicht aus Wissen, Effizienz oder Leistung entsteht, sondern aus inneren Fähigkeiten, die sich nicht automatisieren lassen. Die Geschichte macht jene menschlichen Kompetenzen erfahrbar, die im KI-Zeitalter über Relevanz entscheiden: Sinn finden, neugierig bleiben, sich selbst führen, kritisch denken, Beziehungen gestalten, Unsicherheit aushalten und den eigenen Körper wieder als Kompass wahrnehmen.

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