Maria Schwartz hat an der Hochschule für Philosophie sowie der LMU München studiert und an der Hochschule für Philosophie München promoviert. Seit 2012 arbeitet sie als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg.
Gut‹ und ›schlecht‹ gehören zu den allgemeinsten Wertprädikaten, die wir im Alltag ständig verwenden. In der Antike wird unter dem ›Guten‹ dagegen oft das letzte, sinnstiftende Ziel verstanden, nach dem ein Mensch in seinem Leben strebt. Gibt es dieses ›Gute‹ aber überhaupt oder nur die vielen Güter, die wir wertschätzen? Gibt es universale Wertkriterien für ein ›gutes‹ Leben oder nur individuelle Vorstellungen des Glücks? Und können wir ›gut‹ wirklich definieren? Dieser Band gibt einen Überblick über philosophische Theorien, die diesen ethischen Fragen nachgehen. Behandelt werden u.a.
Platon, Aristoteles und die hellenistische Philosophie, neben dem Mittelalter und der Neuzeit (Kant, Mill) liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der modernen Diskussion u.a. bei Scheler, Moore, Rawls und in der Tugendethik.