* 1971 in Abidjan, verbrachte ihre ersten zwölf Lebensjahre in der Elfenbeinküste, bevor sie nach Frankreich zog. Für AYA erhielt sie 2006 wie Clément Oubrerie den Preis für das beste Debüt beim Comicfestival im französischen Angoulême. Mit AKISSI schreibt sie auch Comicszenarios für junge Leser:innen..
* 1966 in Paris, hat in Frankreich im Laufe seines Schaffens mehr als 40 Kinderbücher als Zeichner publiziert und ist Mitbegründer des 3D-Animationsstudios Station OMD. Neben AYA AUS YOPOUGON hat er nach Szenarios von Julie Birmant sowohl die Serie PABLO als auch den Einzelband ISADORA umgesetzt. Clément Oubrerie ist im März 2026 verstorben.
Soeben ist Akissi in Paris gelandet – sie ist nun zwölf Jahre alt und beginnt das neue Schuljahr an einem Pariser Gymnasium, weit entfernt von Bubu, ihren Freunden und der Familie. Ganz allein in der Ferne ist sie allerdings nicht: Ihr Bruder Fofana ist (eher unfreiwillig) mit von der Partie, und beide wohnen sie bei ihrem Großonkel Papi. Ein neues Land, neue Regeln, neue Freunde – die Integration ist alles andere als einfach... Warum reagieren die Leute auf der Straße zum Beispiel nicht, wenn Akissi sie anspricht? Zum Glück gibt es den Obdachlosen Émile oder die Dame in der Kantine…
Wie ihre kleine Heldin Akissi verließ auch die Autorin Marguerite Abouet mit zwölf Jahren die Elfenbeinküste und ging nach Paris. Mit ihren Serien AYA AUS YOPOUGON und AKISSI versucht sie, ein Afrika frei von Klischees darzustellen.