Karl Reitter, geboren 1953, unterrichtete Philosophie in Wien und Klagenfurt. Er habilitierte sich mit einer Arbeit zu Marx und Spinoza und engagiert sich seit Jahren für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Reitter ist Redakteur der Zeitschrift Volksstimme und lebt in Wien. Jüngste Buchpublikation: Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens (Westfälisches Dampfboot, Münster 2018). 2015 gab er bei kritik & utopie "Karl Marx – Philosoph der Befreiung oder Theoretiker des Kapitals? Zur Kritik der »neuen Marx-Lektüre«" heraus.
Listen to the scientists – hören wir auf die WissenschafterInnen … und zwar auf alle. Mit dieser Herangehensweise an das Thema Nr. 1, den Klimawandel, macht das Buch bereits den Unterschied zu herkömmlichen Einschätzungen aus, die die Angelegenheit auf eine einzig gültige Erzählung reduzieren wollen. Denn die wissenschaftliche Debatte wird keineswegs einheitlich geführt, wie es ihre Darstellung in den Leitmedien suggeriert.
Der Autor bietet einen Überblick über die verschiedenen Forschungen, die sich mit der zu erwartenden Erderwärmung und dem Anstieg des Meeresspiegels beschäftigen. Anhand von zahlreichen Statistiken wird zudem gezeigt, dass von einer Zunahme extremer Wetterereignisse keine Rede sein kann, für Panik gibt es keinen Grund.