Karin Weber arbeitet als promovierte Erziehungswissenschaftlerin im Qualitätsmanagement einer Hochschule. Aufgewachsen ist sie im Berner Seeland in der Schweiz, wo sie auch heute noch lebt. Einen engen Bezug zum Schreiben von freien Texten sowie zur Musik hat sie seit ihrer Jugend. Seit einigen Jahren schreibt sie vor allem Gedichte und experimentiert gern mit verschiedenen klassischen Formen wie etwa der Sestine, des Chant Royal oder des Pantuns.
Eine junge Maisdose landet eines Tages zufällig im Einkaufswagen einer kleinen Familie und lebt von da an in deren Vorratskammer mit vielen anderen Dosen und Gläsern.
Das grösste Ziel aller ist es, von den Menschen geholt zu werden. Auch Maidose hofft darauf, doch irgenwie mag sie keiner so recht haben. Auch die anderen im Regal sind nicht gerade von ihr begeistert. Nur eine ihr unbekannte Stimme scheint Mitleid mit der Dose zu haben und freundet sich mit ihr an. Doch eines Tages ändert sich alles ein. Ein neuer Gast zieht in die Kammer ein und stellt das Leben der Maisdose auf den Kopf.