Dr. Jan Philipp Burgard, geboren 1985 in Iserlohn, studierte Politik, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht in Bonn und Paris. Als Producer im ARD-Studio Washington erlebte er 2008 den Aufstieg von Barack Obama und promovierte 2011 über dessen «Jahrhundertwahlkampf». Nach Stationen bei den ARD-Tagesthemen, als Reporter für den NDR und das ZDF sowie als Referent des WDR-Intendanten wechselte Burgard 2016 in die Tagesschau-Redaktion. 2017 wurde er Korrespondent und stellvertretender Leiter des ARD-Studios in Washington.
Der kometenhafte Aufstieg Barack Obamas vom jungen, unbekannten Senator aus Illinois zum ersten farbigen US-Präsidenten hat bei deutschen Wahlkampf-Managern den Wunsch geweckt, Erfolgsfaktoren seiner Kampagne zu adaptieren. Für Obamas Sieg war etwa das Internet von großer Bedeutung. Er sammelte online nicht nur Millionen Spenden-Dollar, sondern mobilisierte und organisierte mit Hilfe seiner „Wunderwaffe Web“ auch ein riesiges Freiwilligenheer. Zuvor als „Spielerei“ verschrien, war das Internet damit plötzlich auch im Bundestagswahlkampf 2009 in aller Munde. Wie genau hat der US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 die politische Kommunikation in Deutschland verändert? Was haben Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bei der Inszenierung ihrer Personen und Programme von Obama lernen können und welche Botschaften leiteten sie daraus ab? Wie erfolgreich waren die Kampagnen im Internet? Und welche strategischen, organisatorischen und medialen Lehren können aus dem Phänomen Obama für die Zukunft gezogen werden?
Jan Philipp Burgard erlebte als Producer im ARD-Studio Washington 2008 den Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama hautnah. Inzwischen arbeitet er für die ARD Tagesthemen.
„Allen, die wissen möchten, wie Wahlkämpfe aus ihrem lähmenden Dornröschenschlaf erwachen und zu spannenden Wettbewerben werden können, sei dieses Buch von Herzen empfohlen.“
Tom Buhrow