Harald Hauswald, geboren 1954, lebt seit 1978 als Fotograf in Berlin und gehört zu den Gründungsmitgliedern der Fotoagentur „Ostkreuz“. Im Jaron Verlag veröffentlichte er zahlreiche Bildbände, zuletzt „Like A Rolling Stone. Dylan, Cocker, Springsteen – Weltstars in der DDR“ (2018, mit Christoph Dieckmann) und „Ost-Berlin“ (NA 2019, mit Lutz Rathenow)..
Jan Eik, Jahrgang 1940, lebt als freier Autor und Publizist in Berlin. Für den Jaron Verlag schrieb er zahlreiche Kriminalromane sowie Bücher zur Geschichte, Kultur und Sprache Berlins, darunter „Schaurige Geschichten aus Berlin“ (NA 2013), „Der Berliner Jargon“ (NA 2018) und „DDR-Deutsch“ (NA 2018).
Sättigungsbeilage, Wunschkindpille und Überplanbestand: Begriffe, an die sich die einen noch gut erinnern, während die anderen nur verwundert mit dem Kopf schütteln. Was prägte die in der DDR gepflegte Eigenart der deutschen Sprache? Wodurch erklärt sich die Neigung zum Feierlich-Pathetischen, und was begründet die groteske Abkürzungswut?
Mit kritischem Kopf, aber ohne erhobenen Zeigefinger erläutert Jan Eik Entstehung und Auffälligkeiten dieser besonderen Sprache, die offiziell auf die Abgrenzung vom „Klassenfeind“ zielte und derer sich der Volksmund satirisch bediente.