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Jacques Chessex

Jacques Chessex (1934–2009), geboren in Payerne, gehört zu den bedeutendsten französischsprachigen Autoren der Schweiz. Nachdem er sich zunächst mit Gedichten, dann mit Prosaarbeiten (u.a. "Leben und Sterben im Waadtland") einen Namen gemacht hatte, gelang ihm 1973 der internationale Durchbruch mit seinem Roman "Der Kinderfresser", für den er als erster Nichtfranzose und bisher einziger Schweizer mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. Sein umfangreiches Werk umfasst Lyrik, Romane, Erzählungen und Essays.

Bernsteinfarbene Augen von Jacques Chessex

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Bernsteinfarbene Augen
  • Bernsteinfarbene Augen
  • Buch (Taschenbuch)

Der Goncourt-Preisträger Jacques Chessex erzählt die Geschichte einer Adoption, die, als gute Tat gedacht, sich in einen Fluch verwandelt. Alexandre Dumur, Schriftsteller, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, lebt in friedlicher Zurückgezogenheit mit seiner Frau Anne auf einem alten Landsitz in der Westschweiz. Bis zu dem Tag, an dem Louis, dreizehnjährig, als Adoptivsohn zu ihnen kommt. In der besten Absicht, das Unrecht, das ihm das Schicksal zugefügt hat, wiedergutzumachen, erliegen die Adoptiveltern und andere Menschen ihrer Umgebung der Faszination und der Verführung, die von Louis ausgeht. Alexandre erzählt die einzelnen Stationen dieser Verdammnis. Immer wieder wird der Sieg der dämonischen Leidenschaften und der Begierde, die gleich einem dunklen Sog alles Geschehen absorbieren und alle Figuren mit dem gleichen Bann belegen, mit sprachlicher Intensität heraufbeschworen. - 'In diesem Roman zelebriert Chessex die zerstörerische und selbstzerstörerische Macht des Eros.' (Viceversa Literatur)

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