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Hilde Spiel

Hilde Spiel, geboren am 19. Oktober 1911 in Wien und dort aufgewaschen, war eine vielseitige Schriftstellerin und Journalistin. Als Kind jüdischer Eltern wurde sie dennoch katholisch erzogen. Sie besuchte die Reformschule der Eugenie Schwarzwald und studierte Philosophie und Völkerpsychologie. Promotion 1936. Bereits mit 22 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 1933 trat sie in die Sozialdemokratische Partei ein. Ende 1936 emigrierte sie nach London und heiratete ihren ersten Mann Peter de Mendelssohn. Ihre Kinder kamen 1938 und 1945 auf die Welt. 1963 kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete für die „FAZ“, die „Weltwoche“, den „Guardian“ und „Theater heute“. Als Autorin von Romanen, Erzählungen, Essays und Erinnerungsbänden wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goethe-Medaille des Goethe-Instituts für besondere Verdienste um die deutsche Sprache. Hilde Spiel starb am 30. November 1990 in Wien.

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Werke

Hilde Spiels Erinnerungen, Kritiken, Essays und drei ihrer bemerkenswertesten Romane in einer großen dreibändigen AusgabeSie war ein Shootingstar im literarischen Wien der frühen 1930er-Jahre, linksintellektuell und emanzipiert, von stupender Bildung und lebenslang neugierig, als kritischer Geist zu Hause in zwei Sprachen ebenso wie in der österreichischen, englischen und jüdischen Kulturgeschichte. Diese Ausgabe präsentiert Hilde Spiels lange Zeit vergriffene Erinnerungen und drei ihrer bemerkenswertesten Romane, darunter der bisher unveröffentlichte »Sonderzug« (1934), sowie ihre besten Kritiken und Essays, viele davon zum ersten Mal in Buchform. Ein Zeitbild voll Eleganz und Sprachwitz, ein facettenreiches Porträt des 20. Jahrhunderts, verankert in der Tiefe der Zeit und mit großem Gespür für das Kommende.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

73,00€

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