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Das "Kriegstagebuch" meiner Mutter
Von den ersten Seiten des Tagebuchs an erkennt man die glühende Verehrung für Hitler, die keinen Widerspruch duldende Begeisterung für das "Dritte Reich".
Man möchte verstehen, wenigstens in Ansätzen, nicht durchschauen, bloßlegen. Zugleich möchte man auch nicht pauschalisieren, generalisieren. Es geht weder um Verharmlosung noch Dämonisierung der Folgen der NS-Sozialisation. Dass diese Zeit unterschwellig weiterwirkt, ist nicht zu bestreiten, wiewohl vielerorts von "Aufarbeitung" die Rede ist, als könnte man einen Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit setzen.
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