geb. am 22. 8. 1938, studierte das Fach "Kunsterziehung" in Saarbrücken, Paris und Berlin. Nach dem 2. Staatsexamen war er mehrere Jahre Assistent bei Prof. Oskar Holweck, der an der ehemaligen Werkkunstschulde Saarbrücken für die "Grundlehre" zuständig war. Von 1967 bis 2003 lehrte Habermann am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt das Fachgebiet "Grundlagen der Gestaltung". Als Dekan des Fachbereiches (1971-1984) leitete er in den Jahren 1973-1977 den vom Land Hessen und dem Bund geförderten Modellversuch "Neuorganisation der Studiengänge im Bereich Design in der BRD".
Als Leiter des Praktikantenamtes wie des studentischen Auslandsamtes am Fachbereich intensivierte Prof. Habermann die Zusammenarbeit des Fachbereiches mit der Praxis und verschiedensten Designbüros. Ebenso bemühte er sich um ein dichtes Netz von Verbindungen mit den Kunsthochschulen des europäischen wie außereuropäischen Auslandes, da nach seinen Erfahrungen über die persönliche Konfrontation mit den spezifischen Eigenarten gestalterischen Schaffens anderer Regionen der Blick für die kulturelle Vielfalt geweitet und neue Wege für das eigene Gestalten eröffnet werden konnten. Sein eigenes Lehrkonzept stellt Habermann in seinem Buch "Grundlagen der Gestaltung / Industrie-Design / Kommunikations-Design" - erschienen im Cuvillier-Verlag 2015 - vor.
Johannes Becker wird von Erwin Blume, einem Bauern aus Kleinfischlingen, zu Hilfe gerufen. Sein Sohn Thomas liege tot im Wingert, nachdem er am Vormittag noch um die Hand von Ingrid Englert in Großfischlingen angehalten hatte und von ihr, einem katholischen Mädchen, das „Ja“-Wort erhalten hatte. Deren Tante Erna ist allerdings grundsätzlich gegen eine Heirat mit Thomas, da dieser protestantisch ist. Mit allen Mitteln wehrt sich Erna auch dagegen, dass im Dorf ein Kindergarten für alle Kinder eingerichtet wird, soll dieser doch nur den katholischen Kindern und nicht auch den Kindern protestantischer Eltern offenstehen. Mehr und mehr wird deutlich, dass Erna für den Tod von Thomas verantwortlich ist. Allerdings fehlen Hauptkommissar Johannes Becker und seinem Mitarbeiter, Kriminalkommissar Fritz Vollmer aus Roschbach, die „handfesten“ Beweise.
Doch dann kommt alles anders als gedacht.
Thematisiert wird der „Kulturkampf“ der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, als es darum ging, in der Pfalz die konfessionelle Trennung zu verfestigen.
Die Geschichte ist im Pfälzisch-Großfischlinger Dialekt geschrieben.