Dr. habil. Hans-Dieter Langer studierte Physik in Dresden, promovierte in Ilmenau und habilitierte sich an der Technischen Universität Chemnitz, wo er auch langjährig als Hochschuldozent tätig war. Er ist Autor mehrerer Bücher und Filmemacher.
Im Berufsleben (1965 bis 1997) forschte und lehrte er auf den Gebieten der Festkörperphysik, der Physik und Technik dünner Schichten, der Mikrosystemtechnik, der Optomikroelektronik, der Werkstoffkunde und der Bauphysik.
Seit vielen Jahren betreibt er Privatforschung auf den Gebieten Physik des Lebens und Siedlungsphysik, und so geriet das Elend der Bäume im natürlichen irdischen Kernstrahlungsfeld in seinen Fokus.
Das Buch beleuchtet die frühesten Kulturspuren einer 800jährigen Geschichte der Städte Frankenberg und Freiberg. Aufgrund des urkundlichen Datenmangels hat der Physiker von den Historikern die legendäre Betrachtungsweise der deutschen Ostbesiedlung gelernt. In diesem Sinne entfaltet sich vor allem die Gründungsphase der sächsischen Kleinstadt Frankenberg, und dies mit niedersächsischen und schlesischen Bezügen.
Den Ausgangspunkt bilden der Baubestand und die Fundsituation des Kulturdenkmals Badergasse 4 , wonach sich ein mittelalterlicher Verhüttungsplatz und ein ursprünglicher Bergstadtstatus von Frankenberg abzeichnen, zu dessen Territorium das Bergwerk Bliberg gehörte. Eine zentrale Rolle spielt dabei der mysteriöse Freiberger Ratsherr Cuneko de civitate Saxonum.