Hans Waal ist ein Pseudonym – aber kein Geheimnis. Er arbeitete 25 Jahre als Reporter beim Stern, ist zweimal gegen Tetanus geimpft und vergeben. 2008 erschein sein Roman „Die Nachhut“
„Eine bitterböse Kohlhaas-Satire über die Nachwendejahre.“ Jana Brechlin, Sächsische Zeitung „Muss ich dir sagen, Elender, was unsere Losung war?“ „Keine Gewalt, ich weiß. Nun ist es anders gekommen.“ Nach Jahren im Untergrund kehrt Michael K. in die Leipziger Nikolaikirche zurück und beichtet seinem alten Pfarrer ungeheuerliche Straftaten. 1989 zwangen sie hier das alte Regime noch mit Kerzen und Gebeten in die Knie. Doch damit kann K. nichts mehr anfangen, seit er in Freiheit alles wieder verlor – seine Existenz, seine Familie und den Glauben an den neuen Rechtsstaat. Diesmal setzt K. auf Benzin und Wut. Seine Brandreden wiegeln immer mehr Leute auf. Sie holen sich zurück, was ihnen genommen wurde. Aus gekränkten Rebellen werden erneut Staatsfeinde. „In seinem zartbitter-bösen Roman K. streut der Leipziger Autor Hans Waal noch einmal ordentlich Salz in die offenen Wunden der Einheit. Das ist ein großer Spaß.“ Judka Strittmatter, Berliner Zeitung „Eine amüsante Tragödie nach Motiven von Heinrich von Kleists Klassiker Michael Kohlhaas. Irrwitzig und gesellschaftskritisch.“ Steffen Könau, Mitteldeutsche Zeitung