Mit nur 22 Jahren verö entlichte Gunnar Staalesen 1969 seinen ersten Roman, „Uskyldstider“.
Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke und Kinderbücher, doch ist er vor allem als Krimiautor
bekannt. Die Bücher um den Privatdetektiv Varg Veum erschienen in 23 Ländern und einige
wurden für Kino und Fernsehen adaptiert. Zwischen 1997 und 2000 verffentlichte er eine
umfangreiche Trilogie über Bergen im Laufe des letzten Jahrhunderts. Die Romanreihe wurde
2002 auch dramatisiert und im Den Nationale Scene aufgeführt. 2021 erschien die eigenständige
Fortsetzung „2020. Post Festum“. Gunnar Staalesen wurde für sein schriftstellerisches Werk
mehrfach ausgezeichnet. Er wurde 1947 in Bergen geboren, wo er auch heute noch lebt, und
hat einen Doktortitel (cand.philol.) in Anglistik, Französisch und Literaturwissenschaft.
An einem frostigen Januartag in Bergen, Norwegen, bekommt der Privatdetektiv Varg Veum Besuch von der Prostituierten Hege Jensen. Hege ist eine ehemalige Schulkameradin von Veums Sohn Thomas. Ihre Freundin und Kollegin Margrethe, Maggie Monsen, ist verschwunden und seit Tagen nicht mehr gesehen worden. Vor ihrem Verschwinden hatte sie etwas erschreckt: Sie hatte einen Kunden abgewiesen und war voller Entsetzen zu ihrem Standplatz zurückgekehrt. Kurz nachdem Varg Veum den Fall übernommen hat und die Suche nach Hege aufgenommen hat, wird Veum mit der brutalen, bedrohlichen Realität konfrontiert. Veum entdeckt, dass Maggie von räuberischen Zuhältern und potenziell mörderischen Freiern geplagt wurde. Aber Maggies Geschichte erweist sich als noch trauriger, nachdem Veum weitere Einzelheiten im Leben von Maggie herausbekommt.
Bald findet er die erste Leiche – und es wird nicht die letzte sein. Seine Untersuchung führt ihn in eine dunkle Subkultur, in der korrupter Idealismus tödliche Konsequenzen hat. Überall lauern dunkle Geheimnisse, während sich das trübe Muster verwundeter Menschen, verdorbener Leben und längst kalt gewordener Herzen als tödlich erweist… für Jemanden.