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Gertrud Scherf

GERTRUD SCHERF, geboren 1947 in Berchtesgaden, war Grund- und Hauptschullehrerin sowie wissenschaftliche Assistentin am Institut für die Didaktik der Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort promovierte sie auch. Als freie Autorin lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren in Niederbayern. Die meisten ihrer Sachbücher beschäftigen sich mit der Kulturgeschichte von Pflanzen oder Tieren, beispielsweise »Zauberpflanzen, Hexenkräuter«, »Alte Nutzpflanzen wieder entdeckt« oder »Wolfsspuren in Bayern«. Ein besonderes Anliegen sind der Autorin die über den unmittelbaren Nutzen hinausgehenden Beziehungen zwischen Mensch und Natur, wie sie sich im Volksglauben zeigen und von denen Märchen und Sagen berichten. Sagenmotive liegen auch ihrem Erzählband »Signaturen« und dem Kurzroman »Schatzhüter« zugrunde.

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Unsere Liebe Frau im Baum Produktbild: Unsere Liebe Frau im Baum

Unsere Liebe Frau im Baum

Weil die Lebenszeit von Bäumen begrenzt ist, existiert der legendenhaft oder real mit einer Gnadenstätte verbundene Baum als lebendiges Wesen nur noch selten. Aber oft hat er Spuren hinterlassen, und diese bezeugen die einst dem Baum geltende Achtung und Zuneigung: aufbewahrte Baumrelikte an der Gnadenstätte, Ortsnamen wie Feichten oder Weihenlinden, Namen von Wallfahrten und Wallfahrtskirchen wie Maria im Hollerbusch und Eichetkapelle, Abbildungen auf Fresken, Tafelbildern oder Votivtafeln und nicht zuletzt Berichte zur Wallfahrt, wobei Historie und Legende nicht immer klar zu trennen sind. Die einführenden Kapitel des Buchs erzählen Historisches und Mythisches und befassen sich mit der früheren und heutigen Bedeutung baumverbundener Gnadenstätten. Für den Porträtteil hat die Autorin in ganz Bayern 107 baumverbundene Gnadenstätten aufgespürt und 55 von ihnen in Porträts vorgestellt. Die meisten dieser Gnadenstätten sind der Muttergottes Maria geweiht, einige sind Christus-, Dreifaltigkeits- oder Heiligenwallfahrten. Berichte über den Ursprung der Wallfahrt und ihr Weiterleben, die Würdigung von Kirchengebäuden, Gnadenbildern, künstlerischen Glanzpunkten sowie von Besonderheiten und Kuriositäten verdeutlichen in den Porträts die Gemeinsamkeiten und je spezifischen Eigenheiten der Gnadenstätten. An baumverbundenen Gnadenstätten lässt sich göttliche Nähe in der Natur sowie in menschlicher Kunst und Kultur spüren.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

40,50€

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