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Georges Bataille

Georges Bataille, 1897 in Billom, Puy-de-Dôme geboren, war von 1922 bis 1942 als Bibliothekar an der Bibliothèque nationale tätig, in der er Walter Benjamins Manuskripte versteckte und so vor der Vernichtung rettete. Von Nietzsche und Sade, aber auch von Kojèves Hegel beeinflusst, verfasste er ein in seiner Bandbreite einmaliges Werk. Er starb 1962 in Paris. Ein großer Teil seines Werks ist bei Matthes & Seitz Berlin erschienen..Rita Bischof, Philosophin und Soziologin, hat zahlreiche Bücher und Essays, zunächst auf den Gebieten der Geschichtsphilosophie und der Ästhetik der Moderne sowie zum Komplex Masse und Macht veröffentlicht, sich aber insbesondere als Kennerin der Werke von Georges Bataille (ihre beiden Monografien sowie mehrere Ausätze sind bei Matthes & Seitz erschienen) und des Surrealismus einen Namen gemacht. Zuletzt erschien u. a. Georges Bataille und die Philosophie des Auges bei Brinkmann & Bose..Elisabeth Lenk (1937-2022), war eine deutsche Literatursoziologin, die sich seit den sechziger Jahren insbesondere für die Literatur der radikalen Moderne und ihre Verbreitung eingesetzt und davon ausgehend später eine eigene Literaturästhetik entworfen hat. Zwei ihrer Monografien Die unbewusste Gesellschaft (1983) und Kritische Phantasie (1986) erschienen bei Matthes & Seitz München..Tim Trzaskalik, 1970 in Bonn geboren, ist Autor und Übersetzer. Er lebt und arbeitet im Finistère und im hessischen Hinterland. .Morten Paul, 1987 in Dortmund geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaft in Konstanz, Athen und London und promovierte anschließend an der Universität Konstanz.  Seit 2017 ist er Teil des August Verlags, seit 2021 Sachbuchlektor bei Matthes & Seitz Berlin. Im Februar 2023 erschien sein Buch Suhrkamp Theorie. Eine Buchreihe im philosophischen Nachkrieg bei Spector Books..Michel Surya, 1954 geboren, Schriftsteller und Philosoph, hat neben seiner einschlägigen Biografie zu Georges Bataille (Georges Bataille: la mort à l’œuvre) zwei Romane sowie mehrere Erzählungen und philosophische Essays veröffentlicht. 1987 rief er die Zeitschrift Lignes ins Leben, deren Herausgeber er bis vor Kurzem gewesen ist.  

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Batailles Schleuder


Denken kann gefährlich sein. Aber Sünde? Axel Matthes blickt zurück auf ein Leben mit und für die Literatur und die Philosophie.

»Die Abfallhalde der Literatur wollte ich nie vergrößern, über reichlich Schrott anderswo staunend. Tagesgespräch war schon seit 100, 150 Jahren offenbar alles, was uns heute als drittrangig oder obsolet erscheint. Es stöhnten und protestierten diejenigen, die wir heute wiederentdecken, zu schätzen wissen. Die Motive meines Lebens und des verlegerischen Tuns stimmten zusammen. Sah ins Lebens-Dunkel unverzagt.« Axel Matthes, der Mitgründer und jahrelange Leiter von Rogner & Bernhard und spätere Verleger von Matthes & Seitz, hält in diesem Buch Rückschau auf seine nicht endende Auseinandersetzung mit den großen Fragen der abendländischen Philosophie – nicht nur im Denken, auch in der verlegerischen Praxis. Der Lebensbericht des Entdeckers und Wiederentdeckers von Autoren wie Antonin Artaud, Georges Bataille, Hans Jürgen von der Wense und D. A. F. de Sade mündet in einer Ideen- und Verlagsgeschichte, die mühelos Verknüpfungen schafft zwischen der Antike und heute, zwischen linkem und rechtem Anarchismus, zwischen Blaise Pascal und Coco Chanel – und dabei dennoch nie die Richtung verliert

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