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Gabriel Fauré

Marc Rigaudière ist Professor für Musikwissenschaft an der Universität Reims Champagne-Ardenne (URCA) und des dortigen Studien- und Forschungszentrums für Kulturgeschichte (CERHiC). Bereits 1993 war er erster Preisträger im Fach Musikalische Analyse am Pariser Konservatorium (CNSMDP). Es folgten an der Pariser Universität Sorbonne 2002 die Promotion und 2019 die Habilitation. Marc Rigaudière hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten inne, u.a. am Konservatorium in Metz sowie an der Sorbonne in Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind Musiktheorie und musikalische Analyse. U.a. beschäftigt er sich mit dem deutsch-französischen Kulturtransfer im Bereich der Musiktheorie. Seit 2002 widmet er sich in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag der wissenschaftlichen Edition musikalischer Werke. Französischer Komponist, 1845-1924. Er war Schüler von Camille Saint-Saëns und studierte an der Pariser Schule für Kirchenmusik. Fauré arbeitete als Organist, Chorleiter und gab Klavierunterricht und Klavierabende in Pariser Salons. Am Klavier konnte er glänzend improvisieren, was sich auch in seinen Kompositionen niederschlägt. 1905-1920 war er Direktor des Pariser Conservatoire. Fauré schrieb vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik. Am bekanntesten sind seine Klavierlieder für Solostimme und sein „Requiem“, das auch bei seiner eigenen Trauerfeier aufgeführt wurde.

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Anthologie ausgewählter Stücke für Flöte und Klavier Produktbild: Anthologie ausgewählter Stücke für Flöte und Klavier

Anthologie ausgewählter Stücke für Flöte und Klavier

Die beiden Originalstücke Faurés für Flöte und Klavier - die Fantaisie op.
79 und Morceau de lecture (Sarabande) - erscheinen hier im Urtext neben Arrangements anderer
Werke, die entweder bekannte orchestrale Flötensoli enthalten oder besonders gut für die Flöte
geeignet sind. Der Unterschied zwischen diesen Transkriptionen und Faurés Original-
Flötenstücken ist weniger klar umrissen, als es zunächst den Anschein haben mag. Nicht nur
stehen Auszüge aus der Fantaisie neben der Sicilienne in Faurés Bühnenmusik zu Pelléas et
Mélisande (in beiden Fällen mit einer Soloflöte), sondern die Sicilienne liegt auch in mehreren
anderen lnstrumentalbearbeitungen Faurés vor. Über die Pavane weiß man, daß Fauré neben der
Orchesterversion mit Soloflöte und Chor ad libitum eine Klavierfassung mit oder ohne
Flötenobligato bzw. Sänger (siehe unten) aufgeführt hat. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein
integralet Bestandteil französischer Musik, und das Wesentliche dabei ist - wie Ravel bemerkt hat
-, daß der gute Geschmack gewahrt bleibt.

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