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Band 20
Die Legende vom Hermunduren
Statthalter Julius Vindex, von allen Seiten bedrängt, wurde zum Zünglein an der Waage der Zukunft. Neros Auftrag und die Hoffnungen der gallischen Fürsten entzündeten in seiner Brust zwei für unterschiedliche Ziele brennende Herzen. Erhofften sich die Gallier von ihm einen Sieg über Rom, erwartete sein Kaiser den Verrat des Aufstandes. Doch dann quälte ihn noch die Sorge um seine Familie, die von den Publicani bedroht und gejagt, aus seinem Rom zu fliehen gezwungen war und deren Verbleib ihm völlig unbekannt blieb, wenn er sie nicht gar in den Händen der Publicani befürchten musste… Betrogen von einer Hoffnung, mit der Aussicht einer glänzenden Zukunft an Kaiser Neros Seite, einer Realität begegnend, die Gefahren seitens der Gallier und ihrer Fürsten versprach, tauchten plötzlich sein vermisster Sohn Faustus und der Hermundure Gerwin erneut in seiner Nähe auf und brachten eine frohe Kunde. Doch zu tief waren die Gräben zwischen ihm und dem Sohn aufgerissen, als dass er auf dessen Verstehen und Unterordnung hoffen durfte, lag doch der größere Teil der Schuld in seinen begangenen Fehlern… Zur Einsicht gezwungen, sich neuen Forderungen beugen zu müssen, suchte Vindex nach einem Weg aus der Bedrohung und stand plötzlich unverstanden, gedemütigt, bedroht und selbst vom eigenen Sohn verkannt, völlig allein gegen den Kaiser Roms und dessen Macht, gegen die Fürsten der Gallier und auch den eigenen Sohn und dessen Freunde. Wie sollte er sich entscheiden, welchen der Interessen sollte er sich unterordnen? Das sich abzeichnende Ende schien unerbittlich und doch begann eine neue Hoffnung zu keimen, als sich ihm ein völlig neuer Gedanke offenbarte…
Buch (Taschenbuch)
ab 20,00€