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Fluchten
1933: Nach einem Sprachaufenthalt bleibt der 16-jährige Werner in Paris – und überlebt, indem er sich neu erfindet. Aus Werner Bodenheimer wird Klaus Boden, dann Claude Bodin. Auf der Flucht vor den Nazis schlägt er sich als Lehrer, Platzanweiser und Liebender durch. In Den Haag gibt er sich als Comte aus. In Frankreich tippt er seinen eigenen Passierschein und gelangt schließlich über Casablanca nach Havanna, während seine Eltern nach Theresienstadt deportiert werden. In Kuba findet er eine neue Heimat – bis er erneut fliehen muss. »Fluchten« beruht auf der vom Vater hinterlassenen »Synopsis«: 15 Seiten Leben, reduziert auf Fakten. Das Schreiben des Sohnes, Frank Bodin, wird zur Annäherung an die Geschichte des Vaters und zugleich zur Reflexion seiner eigenen. Und zum Zeugnis eines Jahrhunderts, dessen Fragen bedrückend aktuell sind.
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 24,50€