Falk Rodigast wurde 1970 in Dessau geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Leipzig (Abschluss Diplom-Kaufmann). Seitdem arbeitet er in leitenden Positionen in verschiedenen Unternehmen und hat Personalverantwortung. Er hat erfolgreich eine Ausbildung zum Wirtschaftsmediator an der Dresden International University und eine weitere Ausbildung zum Mediator Familie und soziale Handlungsfelder an der Steinbeis-Hochschule Berlin abgeschlossen und ist als Mediator tätig. Im täglichen beruflichen Miteinander, in der Mitarbeiterführung, im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern entstehen nach seiner Erfahrung immer wieder Situationen, die zu Konflikten führen können. Die Bearbeitung dieser Konflikte in der Art, dass die Parteien künftig wieder miteinander gemeinsame Ziele verfolgen können, ist in vielen Fällen durch Mediation möglich. Wesentliche Grundlage für den Erfolg einer Mediation ist die Neutralität des Mediators, für die er eine Definition entworfen hat.
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Gerhard Gundermann über Arbeit
Diese Fragen werden anhand einer Einzelfallstudie zu Gerhard Gundermann untersucht. Grundlage bilden die Liedtexte der fünf Studioalben und seines letzten Live-Auftrittes, die eine Zeitspanne von 1988 bis 1998 abbilden. Gundermann war in diesen zehn Jahren seit langem erwerbstätig im Tagebau Spreetal-Nordost, wurde versetzt in den Tagebau Scheibe und begann nach der Entlassung eine Umschulung zum Tischler. Er hat in seinen Texten die eigene Erwerbsarbeit intensiv reflektiert.
In dieser Untersuchung wird als theoretische Grundlage ein Bindungskonzept aus Sicht des Erwerbstätigen entwickelt. Die klassische Fragestellung wird dabei umgekehrt. Aus: Wie passt der Mensch am besten in die Organisation? wird: Wie passt die Organisation zum Menschen? Wie betrachtet und verändert der Mensch seine Arbeits- und Lebensumwelt?
Welche Wirkungen generiert der Binnenkosmos Organisation-Mensch hin zum Individuum? Wie verändern sich Bedürfnisabbildungen und Verhalten, wenn sich die Arbeit ändert? Wofür entscheidet sich der Einzelne? Gerhard Gundermann hat sich in dieser Frage eindeutig positioniert. Sein reflexiver Entwicklungsprozess ist beispielhaft und nachvollziehbar.
Damit zeigt sich der direkte Bezug zur Diskussion über die Zukunft der Arbeit. Erwerbsarbeit wird zu Arbeit und der Arbeitnehmer zur Ein-Personen-Organisation, auch im Angestelltenverhältnis. Das bedeutet tiefgreifende Veränderungen für alle Beteiligten im Wertschöpfungsprozess.
Agile Unternehmen und Organisationen entwickeln künftig aus dem bisherigen Employer Branding ein neues Partnership Branding. Das wird eine Grundlage für ihren nachhaltigen Erfolg sein.
Buch (Taschenbuch)
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