Ernst Peter Fischer, Jahrgang 1947, ist diplomierter Physiker, promovierter Biologe (bei Max Delbrück in Pasadena) und habilitierter Wissenschaftshistoriker in Konstanz. Sein erstes Buch erschien 1985 im Zeichen der Libelle: "Die Welt im Kopf". Zu Beginn des 3. Jahrtausends erlangte er Bestseller-Berühmtheit mit seinem "Die andere Bildung" (nicht bei Libelle.). Seine Verdienste um die Übersetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse wurden inzwischen hochkarätig ausgezeichnet: Lorenz-Oken-Medaille 2002, Treviranus-Medaille und Eduard-Rhein-Kulturpreis 2003
Wolfgang Pauli (1900-1958) wurde als 20-Jähriger mit einer Darstellung der damals neuen Relativitätstheorie berühmt. Für seine epochalen Entdeckungen zur Kernphysik bekam er 1945 den Nobelpreis. Albert Einstein sah in ihm seinen "geistigen Sohn".
Mit dem Psychoanalytiker C. G. Jung führte er einen jahrzehntelangen Austausch über Emotionalität in der Wissenschaft und die Bedeutung innerer Bilder. Ein Forscher, der die Atomphysik kühn erweiterte und zugleich unbeirrbar verschütteten Denktraditionen nachspürte: auf der Suche nach einem alten, verdrängten Weltwissen im ganzheitlichen Denken von Astronomen, Alchemisten oder im Bilderdenken des I Ging.