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Klosterneuburg – Stadt an der Donau
Funde weisen darauf hin, dass der Wiener Donauraum bereits von altsteinzeitlichen Jägern und Sammlern begangen wurde. Die erste Siedlungstätigkeit im Klosterneuburger Stadtgebiet geht auf die Bronzezeit zurück. Damals entstanden aufgrund ihrer geschützten Lage auf den Anhöhen von St. Martin und der heutigen Stiftsterrasse (Rathausplatz) schon Siedlungsplätze. Die beiden Siedlungen waren auch deshalb ideal, da sie auf einer hochwassersicheren eiszeitlichen Terrasse lagen und man auch dann, wenn der Wasserspiegel der Donau niedrig war, diese zu Fuß oder mit einem Pferdewagen überqueren konnte. Diese Vorteile machten sich später auch die Römer mit der Errichtung ihres Militärlagers am heutigen Stiftsplatz zunutze und auch als Markgraf Leopold III. seine landesfürstliche Residenz an dieser Stelle errichten ließ. In der Mitte des 19. Jh. war Klosterneuburg ein noch in sich abgeschlossenes Weinhauerstädtchen mit knapp 5.000 Einwohnern. Dies änderte sich, als 1870 der Bau der Franz-Josefs-Bahn erfolgte und später durch die immer stärker werdende Motorisierung das Straßennetz ausgebaut wurde. Beschränkte sich, wie die Karte um 1870 zeigt, die Siedlungsfläche noch auf den unmittelbaren Stadtbereich, dehnte sich diese, wie die Karten um 1910, 1950 und 2000 zeigen, immer stärker aus
Buch (Paperback)
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