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Emile Coué

Emile Coué, 1857-1926, französischer Apotheker und Psychotherapeut, beschrieb als erster die Autosuggestion, weil er festgestellt hatte, dass sie weit besser wirkte als all die Pillen, die er auf ärztliche Verordnung seinen Kunden gab.     

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Selbstbeherrschung durch bewusste Autosuggestion Produktbild: Selbstbeherrschung durch bewusste Autosuggestion

Selbstbeherrschung durch bewusste Autosuggestion

Selbstbeherrschung durch bewusste Autosuggestion ist ein programmatischer Leitfaden zur methodischen Beeinflussung des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns. Coué entfaltet darin die These, dass Vorstellungskraft häufig stärker wirkt als Wille und durch regelmäßig wiederholte Formeln therapeutisch nutzbar gemacht werden kann. Stilistisch verbindet das Buch knappe Lehrrede, Fallbeispiel und praktische Anleitung; literaturgeschichtlich steht es zwischen populärwissenschaftlicher Psychologie, Lebensreform und der frühen Ratgeberliteratur des 20. Jahrhunderts. Émile Coué, ursprünglich Apotheker und später als Psychotherapeut in Nancy tätig, entwickelte seine Methode aus der Beobachtung suggestiver Effekte in der medizinischen Praxis. Die Nähe zur Schule von Nancy, die Hypnose und Suggestion empirisch diskutierte, prägte seine Überzeugung, dass Heilung nicht allein pharmakologisch, sondern auch psychisch vermittelt sein könne. Seine berufliche Erfahrung mit Patienten, Erwartungshaltungen und Placebo-ähnlichen Wirkungen bildet den Hintergrund dieses Werks. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die die historischen Grundlagen moderner Selbsthilfe, kognitiver Selbststeuerung und psychosomatischer Vorstellungen verstehen möchten. Es ist kein Ersatz für medizinische Behandlung, aber ein aufschlussreiches Dokument darüber, wie Selbstbeobachtung, Sprache und Wiederholung als Werkzeuge persönlicher Disziplin gedacht wurden.

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Buch (Taschenbuch)

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