Eberhard Schweda (geb. 1950) studierte Chemie an der Universität Tübingen und promovierte 1981 im Fach Anorganische Chemie. Danach folgten Auslandsaufenthalte an der University of Sussex (1982) und der Arizona State University (1985–1987). Er hat sich 1992 in Tübingen habilitiert und wurde 1996 zum Professor ernannt, seit 2015 befindet er sich im Ruhestand. Sein Arbeitsgebiet ist die Anorganische Festkörperchemie. Das Interesse an der Tübinger Chemie bezieht sich aber auch auf die geschichtliche Entwicklung ihrer Institute und Gebäude.
In der umfassend erweiterten 2. Auflage stellen die Autoren neben den grundlegenden Konzepten der Molekülsymmetrie nun auch Symmetrieuntersuchungen in Festkörpern mittels der Röntgendiffraktometrie vor. Damit werden Symmetrieoperationen, Punkt- und erstmalig auch Raumgruppen neben Schwingungs- und Elektronenspektroskopie sowie kernmagnetische Resonanz behandelt.