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Das Reine und das Unreine
MitDas Reine und das Unreine, das 1932 zunächst unter dem Titel Diese Freuden …erschien, legt die Grande Dame der französischen Literatur eines ihrer reifsten und zugleich kühnsten Bücher vor. Über Jahrzehnte hinweg hat Colette Beobachtungen, Begegnungen und Erinnerungen gesammelt: Frauen, die im Halbdunkel der Salons ihre Sehnsüchte verbergen, androgyne Figuren, die die Grenzen der Geschlechter spielerisch überschreiten, bedingungslose Liebhaber und ein misogyner Don Juan, Liebende, die zwischen Leidenschaft, Eifersucht und Täuschung taumeln. Colette schildert das Reich der Lust jenseits von Moral und Tabu als ein schillerndes Mosaik aus Stimmen, Gesten und Blicken. Sie beschreibt die feinsten Regungen des Körpers, den schimmernden Augenaufschlag, das fiebrige Versinken in Opium oder Alkohol, die unerhörte Nähe zweier Menschen, die sich im Geheimen erkennen. Dabei entfaltet sie eine Sprache von seltener Sinnlichkeit: Scharf beobachtend und zugleich von poetischer Verve getragen, tastet sie den Übergang .
von Licht zu Schatten ab, von dem, was als »rein« gilt, zu dem, was die Gesellschaft als »unrein« ausgrenzt. So entsteht ein Buch, das nicht urteilt, sondern offenbart: .Das Reine und das Unreineist eine Einladung, Konventionen hinter sich zu lassen und die Vielfalt des Begehrens mit offener Neugier zu betrachten.
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 25,50€