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Claudia Heuermann


Claudia Heuermann wurde in Berlin geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Grafikdesign in Trier und absolvierte ein Filmstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln, bevor sie bei den Bavaria Studios in München landete. Von dort aus zog es sie immer öfter nach New York, wo sie schließlich ihre beiden preisgekrönten Filme über die Downtown Jazz- und Avantgardeszene drehte: Sabbath in Paradise (ausgezeichnet als bester langer Film auf dem Dokumentarfilmfestival Nyon 1997, Ausstrahlung im WDR) und A Bookshelf on Top of the Sky – 12 Stories about John Zorn (Dokumentarfilmpreis Filmfest München 2002, Vorführung u. a. im Museum of Modern Art in New York).

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes beschloss Claudia Heuermann allerdings, Filmkarriere und Stadtleben an den Nagel zu hängen und der Zivilisation den Rücken zu kehren. Mit ihrer Familie kaufte sie 2011 ein altes Bauernhaus in Upstate New York, nahe Woodstock, um dort einen Selbstversorgerhof aufzubauen und als Farmerin mit Ziegen und Hühnern in der Wildnis zu leben. Die Abenteuer, die sie dort erlebte, und die existenziellen Erfahrungen, die sie machte, haben ihr Leben für immer verändert.

Im Sommer 2018 kehrte sie zurück nach München, wo sie heute mit ihren Söhnen lebt – allerdings nicht, ohne hin und wieder von einem einsamen Hof in den Bergen zu träumen.


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Ich bin, wie Gott mich schuf
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Ich bin, wie Gott mich schuf


55 Jahre lang hat Sabine Estner im Körper eines

Mannes und in der Gemeinschaft der Kirche gelebt,

14 Jahre davon als Mönch. Dabei fühlte sie sich von klein auf als Mädchen. Der Vater versuchte, das aus ihr herauszuprügeln. Ohne den Glauben, sagt sie, hätte sie nicht überlebt. Wie ist das, wenn jemand zutiefst an Gott und Jesus Christus glaubt, die Institution, die diese repräsentiert, allerdings versucht, diese Identität auszulöschen? Wie schafft man es, dem massiven Druck von außen standzuhalten und trotzdem den eigenen Glauben nicht zu verlieren? Indem man die Kraft findet, kirchliche Dogmen zu überwinden und zu dem Gott zu finden, der einen liebt, wie man ist.

In »Ich bin, wie Gott mich schuf« erzählt Sabine von ihrem schweren Weg als Transperson im Schoße der Kirche und in einer Gesellschaft, die (noch) nicht gewillt war, über das Modell Mann/Frau hinauszudenken.

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Buch (Gebundene Ausgabe)

23,50 €

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