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Band 2
Gestaltung eines Ökosystems für Netzwerkinnovationen im Werkzeugbau
Interorganisationale und branchenübergreifende Innovationsökosysteme stellen eine neue Kooperationsform dar, um die Innovationsfähigkeit einzelner Werkzeugbaubetriebe gemeinschaftlich zu steigern. Innovationsökosysteme dienen dem Aufbau von Wissen und dessen Transformation in marktreife Innovationen durch die kollaborative und kompetitive ortsunabhängige Zusammenarbeit heterogener und gleichgestellter Akteure.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist daher die Gestaltung eines entsprechenden werkzeugbauspezifischen Innovationsökosystems. Das entwickelte Prozessmodell konstituiert sich dabei aus den vier Gestaltungsfeldern Ökosystemkomposition und -strategie, Knowledge-Ökosystem, Innovation-Ökosystem und Business-Ökosystem. Die Anwendung und Validierung der Forschungsergebnisse erfolgen anhand zweier Praxisbeispiele.
Im Ergebnis bildet das Prozessmodell ein praxistaugliches und ganzheitliches wissenschaftliches Rahmenwerk, das es neutralen Entitäten ermöglicht, Innovationsökosysteme im Werkzeugbau aufzubauen und zu orchestrieren. Die beteiligten Betriebe können durch die kollaborative Steigerung ihrer Innovationsfähigkeit eine nachhaltige Differenzierung von Konkurrenten aus Ländern mit geringeren Faktorkosten vornehmen.
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