Dr. Christian Walther ist gebürtiger Berliner und studierter Geophysiker. Nach erfolgter Polartaufe ließ ihn Meeresgott Neptun 1984 ein erstes Mal in sein südpolares Meeresreich einreisen. Der junge Wissenschaftler war auf dem Weg zur deutschen Polarforschungsstation „Georg von Neumayer“ in der Antarktis und Mitglied der 5. Überwinterungsmannschaft. Im Anschluss an die einjährige Überwinterungszeit nahm er an der bis dahin größten deutschen Landexpedition ins Innere der Antarktis teil. Als Naturkundiger und Lektor auf deutschen, norwegischen und amerikanischen Schiffen begleitet der Autor seit Jahren Kreuzfahrtreisende in die Antarktis. Mit ihnen teilt er Eindrücke und Erfahrungen und vermittelt in anschaulicher und unterhaltender Weise sein Wissen über den fremdartigen Erdteil.
Viele Kranke und Hochbetagte sehen im Sterbefasten eine Möglichkeit, das eigene Leben vorzeitig und selbstbestimmt zu beenden. Doch was bedeutet dieser Sterbewunsch für Angehörige, Ärzte, Ärztinnen und Pflegende? Wie beurteilen sie das Sterbefasten im Rückblick?
In 25 Fallgeschichten vermittelt das Buch die vielfältigen Erfahrungen von Menschen, die ein Sterbefasten miterlebt haben. Es liefert einen wichtigen Diskussionsbeitrag zur anhaltenden Debatte über Sterbebegleitung und vorzeitiges Sterben. In der 3. Auflage wurden einige Kapitel aktualisiert und der Inhalt, z. B. durch Berücksichtigung neuerer, kompetenter Stellungnahmen, erweitert.