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Berthold Wendt

Geboren im Sommer des Jahres 1952 wuchs ich in Mecklenburg auf und war hier auch als später selbstständiger Handwerker tätig.
Ich bin kein Freund von nichtssagenden Aufzählungen in Form einer Kurzvita. Das mag für Bewerbungen auf einen neuen Job annehmbar sein oder als Autor eines Fachbuches für meinetwegen Betriebswirtschaftslehre - nicht für einen Schriftsteller! Mit Recht erwartet der Leser bei ihm etwas mehr Sensibilität und genauere Worte.
Kann ich Ihnen erzählen, dass ich bis zur 8. Klasse das Schreiben von Aufsätzen nahezu gehasst hatte? Das wäre unüblich, aber so war es nun mal und änderte sich in den den nächsten beiden Schuljahren grundlegend!
In der Schulzeit las ich den wissenschaftlich-fantastischen Roman Asteroidenjäger von Carlos Rasch, an dem mir das Ende nicht gefiel. Kurzerhand schrieb ich es um. Das war vor über 50 Jahren aber keinesfalls der Anfang meiner Schreibleidenschaft; in dieser Zeit war Elektronikbasteln und später der Computer mein Hobby.
Nach der Wende fing ich an, kleine Geschichten auf einem Amiga-Computer zu schreiben. Schnell geschrieben und schnell ausgedruckt. Fertig! Zu früh gefreut: holprig in der Wortwahl und voller Deutschfehler ...
Das wurde erst besser, als ich auf eine Anzeige hin, ab dem Jahre 2006 zur Schreibwerkstatt der Volkshochschule ging. Die Treffen fanden alle zwei Wochen dienstags im Bad Doberaner Ehm-Welk-Haus statt. Kurz zuvor hatte ich eine Science-Fiction-Geschichte geschrieben, die ich dort vorstellte. Ich hatte den Eindruck, dass ich mich mit den anderen Teilnehmern messen konnte. Dort in der Schreibwerkstatt bekam ich eine Menge Wissen, Resonanz auf mein Selbstgeschriebenes und eine Vielzahl neuer Ideen vermittelt. Mit dem Erfolg gewann ich immer mehr Freude am Schreiben.
Inzwischen sind neben einem Stapel kurzer Geschichten zu mannigfaltigen Themen auch mein Roman Schmarotzer und die 800-jährige Familiengeschichte des Bauern Garbe aus Steffenshagen als Bücher entstanden.
Für das Frühjahr 2019 befand mich die Volkshochschule für fähig, die Schreibwerkstatt vorübergehend anzuleiten. Welche Ehre - aber war ich wirklich der Richtige dafür?
Für meinen Erfolg steht auch dieses Autoren-ABC.

Autoren-ABC von Berthold Wendt

Neuerscheinung

Autoren-ABC
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"... das müsste ich mal aufschreiben." Dieser Gedanke ist schon vielen unserer Zeitgenossen bei mancherlei Erlebnissen gekommen.
Das Verfassen von Texten ist gar nicht so schwer, wenn Sie einige Grundsätze beachten und geeignete Werkzeuge einsetzen. Damit Ihr Vorhaben ein Erfolg wird, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich Ihnen den richtigen Weg weisen kann. Bewusst habe ich darauf verzichtet, das Schreiben von Geschichten theoretisch zu untermauern. Stattdessen möchte ich Ihnen Tipps geben und Tricks verraten, wie Sie diese Aufgabe für den Leser interessant bewerkstelligen.
Es ist vernünftig, den Computer von Anfang an zum Schreiben zu nutzen, denn irgendwann muss Ihre Geschichte doch in den Rechner - spätestens dann, wenn sie gedruckt werden soll! Die Anforderungen an ihn sind gering, sodass dafür schon ein älteres Modell ausreichend ist.
Auch die dringenden Fragen: "Welche Software benötige ich? Welche Programme machen mir das Schreiben leichter? Muss ich viel Geld investieren?", werden im Autoren-ABC beantwortet.
Und wenn Sie dann irgendwann mal so viel geschrieben haben, dass ein Ordner nicht mehr ausreicht, gebe ich Ihnen zum Schluss noch einige Tipps, um Ihre Texte als Buch herauszubringen und eine Lesung in der örtlichen Leihbibliothek erfolgreich zu überstehen.

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