Bertha von Suttner wurde am 9. Juni 1843 als Bertha Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau in Prag geboren. Sie war Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Auf ein Zeitungsinserat hin bewarb sie sich 1875 als Sekretärin bei Alfred Nobel und zog nach Paris. 1891 gründete sie die Österreichische Gesellschaft der Friedensfreunde, ein Jahr später die Deutsche Friedensgesellschaft. Sie war Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros auf dem dritten Weltfriedenskongress in Rom. Als erste Frau wurde sie 1905 mit dem ursprünglich von ihr angeregten Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihren pazifistischen Roman Die Waffen nieder! veröffentlichte sie im Jahr 1889, mit 46 Jahren. Durch dieses Werk wurde sie zu einer der prominentesten Vertreterinnen der Friedensbewegung. Am 21. Juni 1914 verstarb sie in Wien.
Krieg wird oft von denen verherrlicht, die ihn nie erleben müssen. In Die Waffen nieder! erzählt Bertha von Suttner die bewegende Geschichte einer Frau, deren Leben von den Kriegen des 19. Jahrhunderts geprägt wird. Verlust, Angst und Hoffnung begleiten sie auf ihrem Weg zu der Erkenntnis, dass wahre Größe nicht auf dem Schlachtfeld, sondern im Einsatz für Frieden und Menschlichkeit liegt.
Mit eindringlicher Klarheit und großer emotionaler Kraft schuf Bertha von Suttner einen Roman, der Millionen Leserinnen und Leser bewegte und die internationale Friedensbewegung nachhaltig beeinflusste. Mehr als ein Jahrhundert nach seinem Erscheinen hat dieses Werk nichts von seiner Aktualität verloren und erinnert daran, welchen Preis Gewalt fordert - und warum der Frieden stets verteidigt werden muss.
Ein zeitloser Klassiker über Mut, Mitgefühl und die Kraft der Menschlichkeit.