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Benjamin Schmidt

„Benjamin Schmidt war schon immer ein Krüppel. Er wurde 1989 ohne sein Einverständnis im thüringischen Saale-Orla-Kreis geboren und versucht sich seither mit den Folgen dieses Geschickes zu arrangieren.

Der Rollstuhl – Zeugnis, dass es nicht immer gelang – dient ihm heute als Sitz und nur noch wenige sind verwundert, wenn er am Lesepult zurückbleibt, während sich der Besitzer kurz die Beine vertritt.

Neben seiner Arbeit als Grafiker, musiziert Schmidt in verschiedenen Projekten, darunter die Berliner Dark Punk/Death Rock-Band Gruftschlampen. Mittlerweile hat er auch einige Bücher geschrieben. Eins davon sogar zweimal.

Mein Mann von unter der Brücke von Benjamin Schmidt

Zuletzt erschienen

Mein Mann von unter der Brücke
  • Mein Mann von unter der Brücke
  • Buch (Taschenbuch)

„Glück war eine Falle. Eine Fata Morgana. Glück ließ Krebszellen wuchern. Verbrannte das Gehirn. Glück machte süchtig, wenn man es nur in Aussicht stellte. Glück bedeutete, anzunehmen, man würde fliegen, während man fiel. Glück war ein schönes Haus über einem unheimlichen Keller.“

Doreen fristet ein Leben in Erwartung auf ein festgeschriebenes Glück, doch sie wird immer wieder enttäuscht und ahnt nicht, wie nahe sie vor einem Zusammenbruch steht. Das ändert sich, als sie Theodor begegnet, einem Obdachlosen, den sie von der Straße stiehlt und der fortan die Rolle ihrer großen Lieben spielen soll. Das hat für Theodor durchaus seine Vorteile, nur gibt es da ein tief greifendes Problem…

Einmal mehr legt Benjamin Schmidt einen Roman vor, der Lesende in seiner Lebensdichte und Poesie in seinen Bann zieht.

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