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Epigenetische Vulnerabilität des Gedächtnisses
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Rolle der musikalischen Frühförderung als neuroepigenetische Schutzressource. Musik aktiviert alternative Gedächtnisnetzwerke, stärkt synaptische Plastizität und moduliert zentrale Marker wie BDNF und CREB. Dadurch stabilisiert sie Redox‑Gleichgewicht, Stressachsen und Netzwerkresilienz und wirkt als präventive kognitive Intervention, die die Manifestation neurodegenerativer Prozesse verzögern oder umlenken kann. Die Arbeit integriert neuroepigenetische Mechanismen, entwicklungsbiologische Grundlagen und musiktherapeutische Ansätze zu einem interdisziplinären Präventionsmodell, das Gedächtnis als dynamische Resonanz zwischen Biochemie und Erfahrung versteht und neue Perspektiven für Diagnostik, Prävention und Therapie eröffnet.
Buch (Taschenbuch)
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