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Anton Pelinka

Politikwissenschaftler, ab 1975 Professor an der Universität Innsbruck, Gastprofessuren an der Stanford und der Harvard University.
1990-2012 Direktor des Instituts für Konfliktforschung in Wien, 2006-2018 Professor an der Central European University in Budapest.
Schwerpunkte: Politische Kultur und Parteien in Österreich, Demokratietheorie, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Ein Hauch von Welt - Österreich vor und nach Saint Germain von Anton Pelinka

Neuerscheinung

Ein Hauch von Welt - Österreich vor und nach Saint Germain
  • Ein Hauch von Welt - Österreich vor und nach Saint Germain
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Am 10. September 1919 wurde der Vertrag von Saint Germain zwischen den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und jenem Rest (Georges Clemenceau) abgeschlossen, der nach dem Zerfall der Donaumonarchie als Alpenrepublik übrig geblieben war. Das supranationale Österreich, das im internationalen Konzert mit dem Anspruch, europäische Großmacht zu sein, mitgespielt hatte, gab es nicht mehr. Der von der Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher erstrebte Anschluss an Deutschland wurde untersagt. An eine souveräne Zukunft als kleines Land glaubten die wenigsten.
Bis heute sucht Österreich immer wieder nach seiner neuen alten Rolle in der Welt: in seiner mitteleuropäischen Nachbarschaft, im (geografischen Zentrum) der Europäischen Union bzw. als Sitz der Vereinten Nationen und neutraler Mittler zwischen Politiken und Kulturen weltweit. Gerade deshalb gilt es, Österreichs Perspektiven in Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft als Hauch von Welt (wieder) bewusst(er) zu machen, seine inzwischen oft ins Geheime versunkenen vielfältigen Narrative wieder in Erinnerung zu rufen.

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