Annemarie Schwarzenbach (1908–1942)
Tochter von Industriellen, schloss sich die studierte Historikerin in der Nazizeit der deutschen Emigration in Europa und Amerika an. Sie hinterliess Prosa, Fotos, Lyrisch-rhapsodische Texte, die ihr tragisches Leben zwischen Abhängigkeit, Rebellion und Sehnsucht nach Liebe spiegeln..
CHARLES LINSMAYER
Wie es eine angewandte Sprachwissenschaft gibt, betreibt der Schweizer Literaturvermittler – Dr. phil I der Universität Zürich, Dr. hc. der Universität Basel, Träger des Deutschen Sprachpreises – angewandte Literaturwissenschaft. Mit Blick auf ein breites Publikum, mit der Fähigkeit, literarische Phänomene verständlich darzustellen und indem er sich in Zeitungs-Serien wie aktuell «Linsmayer liest» mit dem aktuellen Literaturgeschehen ebenso leidenschaftlich auseinandersetzt wie mit den Autorinnen und Autoren, die er, über hundert an der Zahl, an der wissenschaftlichen Forschung vorbei wieder neu ins Gespräch gebracht hat. Wobei er in letzterem Bereich ein Verfahren wählt, das die Bücher bis weit ausserhalb des Literaturbetriebs attraktiv macht: Seine Neuausgaben, aber auch seine zu Bestsellern gewordenen Anthologien liefern dem Lesepublikum in einem «biographisches Nachwort» genannten Anhangteil das für das Verständnis eines Buches notwendige Hintergrundmaterial immer gleich mit. Reich illustriert, erzählerisch brillant und so, dass die von ihm auf diese Weise vorgelegten über 130 Bücher zu einer lebendigen, reich bebilderte Literaturgeschichte in Einzeldarstellungen geworden sind: zur faszinierenden Präsentation einer anderen Schweizer Literatur..
CHARLES LINSMAYER
Wie es eine angewandte Sprachwissenschaft gibt, betreibt der Schweizer Literaturvermittler – Dr. phil I der Universität Zürich, Dr. hc. der Universität Basel, Träger des Deutschen Sprachpreises – angewandte Literaturwissenschaft. Mit Blick auf ein breites Publikum, mit der Fähigkeit, literarische Phänomene verständlich darzustellen und indem er sich in Zeitungs-Serien wie aktuell «Linsmayer liest» mit dem aktuellen Literaturgeschehen ebenso leidenschaftlich auseinandersetzt wie mit den Autorinnen und Autoren, die er, über hundert an der Zahl, an der wissenschaftlichen Forschung vorbei wieder neu ins Gespräch gebracht hat. Wobei er in letzterem Bereich ein Verfahren wählt, das die Bücher bis weit ausserhalb des Literaturbetriebs attraktiv macht: Seine Neuausgaben, aber auch seine zu Bestsellern gewordenen Anthologien liefern dem Lesepublikum in einem «biographisches Nachwort» genannten Anhangteil das für das Verständnis eines Buches notwendige Hintergrundmaterial immer gleich mit. Reich illustriert, erzählerisch brillant und so, dass die von ihm auf diese Weise vorgelegten über 130 Bücher zu einer lebendigen, reich bebilderte Literaturgeschichte in Einzeldarstellungen geworden sind: zur faszinierenden Präsentation einer anderen Schweizer Literatur.
Stella Kleve, Emilia Pardo Bazán, Olha Kobyljanska, Annemarie Schwarzenbach und Virginia Woolf waren ihrer Zeit weit voraus! Sie forderten Raum für ihre eigenen Träume, Hoffnungen und ihr Begehren. Sie schrieben selbstbewusst und modern, aus Leidenschaft und von Beruf. Und sie hielten der Gesellschaft der Männer unermüdlich den Spiegel vor. Die hier versammelten Erzählungen erscheinen teilweise zum ersten Mal auf Deutsch und sind kluge, radikale, einfühlsame und immer wieder auch sehr komische Texte von erstaunlichen Frauen und Autorinnen aus fünf Ländern, die uns auch heute noch viel zu sagen haben – über Selbstbestimmung, Liebe und Partnerschaft genauso wie über Unterdrückung, Befreiung und Solidarität.
Der Schuber enthält folgende Erzählungen:
Stella Kleve: Pyrrhussiege
Emilia Pardo Bazán: Die Feministin und Champagner
Olha Kobyljanska: Fantaisie Impromptu.Eine Skizze
Annemarie Schwarzenbach: Eine Bekanntmachung
Virginia Woolf: Das Vermächtnis