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Anja Hoffmann

Anja Hoffmann, geb. Bartzik, Jg. 1972, lebt mit ihren Kindern in Nordrhein-Westfalen. Die studierte Sozialarbeiterin im öffentlichen Dienst hat bereits in früher Kindheit Bücher geschrieben. Sie weiß selbst genau, was Schicksalsschläge bedeuten. Ihre Arbeiten entstanden zum Teil, als sie ein Kind unter dem Herzen trug und einer sterbenden Mutter im Wachkoma zusehen musste...

Die Psychodynamik einer Mutter in Folge eines frühen Kindstods von Anja Hoffmann

Neuerscheinung

Die Psychodynamik einer Mutter in Folge eines frühen Kindstods
  • Die Psychodynamik einer Mutter in Folge eines frühen Kindstods

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Bachelorarbeit bezieht sich auf Trauer- und Phasenmodelle sowie sozialpädagogische Interventionen. Fragen, zum Beispiel über welchen Zeitraum die Trauer bleibt oder wächst und welche Gefühle die Mutter in ihren einzelnen Rollen als Frau empfindet, sind Bestandteil dieser Abhandlung. Ebenso werden Überlegungen zur Psychodynamik der Mutter bei Tod ihres Kindes angestellt.

Im nachfolgenden Kapitel wird auf die Begriffsdefinitionen von Psychodynamik, Tod und Trauer eingegangen. Um die Untersuchung besser nachvollziehen zu können, werden ethische und biologische Aspekte sowie Meta-Todeskonzepte vorgestellt. Der intra- und interpersonale Aspekt soll eine zentrale Rolle bei der Definition von Trauer spielen. Um einen sozialpädagogischen Handlungsauftrag für die Begleitung der Mutter zu eruieren, werden im dritten Kapitel die Formen des Verlustes untersucht.

Auf den Erkenntnissen der vorangegangenen Kapitel aufbauend werden im nächsten Schritt im vierten Kapitel die Trauer- und Phasenmodelle nach Sigmund Freud, John Bowlby, Verena Kast und Yorick Spiegel erläutert und es wird auf die Bindungstheorie von John Bowlby eingegangen. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der psychischen Krise und ihrer Bewältigung. Begriffserklärungen zur Krise, Identitätskrise und Identität sollen das Thema transparent machen.

Verschiedene soziologische Rollen der Frau werden dargestellt. Ein entscheidendes Kriterium zur Umsetzung des sozialpädagogischen Handlungsauftrages ist die Nachhaltigkeit der Intervention. Wie lange bleibt die Trauer und welche Bewältigungsstrategien sind möglich? Welche Möglichkeiten der Krisenintervention können die Trauer begleiten? Diese Fragen sollen im sechsten Kapitel fokussiert werden. Abschließend erfolgt ein Fazit.

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